Festtagsgenuss XL: Truthahn & Co.

Festtagsgenuss XL: Truthahn & Co.

Truthahn ist das traditionelle Festessen der Briten. Bei den Amerikanern kommt Turkey nicht nur an Weihnachten auf den Tisch, sondern vor allem an Thanksgiving. Die Deutschen schwören dagegen auf ihre Weihnachtsgans. Rechtzeitig auf die Festtage fliegen die grossen Vögel nun auch bei uns ein.

Nicht nur zu Weihnachten ...

Den gefüllten Truthahn bringt man heute fast automatisch mit Thanksgiving in Verbindung, dem in den USA und Kanada gefeierten Erntedankfest. Tatsächlich kommt bei 88 Prozent der Amerikaner an diesem staatlichen Feiertag, der jeweils am vierten Donnerstag in November gefeiert wird, Turkey auf den Tisch. Allerdings wird in den USA auch an Weihnachten und sogar an Ostern gerne Truthahn gegessen.

In Grossbritannien gehört der Turkey seit Mitte des 19. Jahrhunderts zum traditionellen Weihnachtsmenü. Auf der Insel eingeführt wurde der in Nordamerika und Mexiko heimische Vogel schon Ende des 16. Jahrhunderts, blieb aber lange Zeit ein Gericht, das dem Adel vorbehalten war.

Heute ist Trutenfleisch kein Luxusprodukt mehr, und es kommt längst nicht mehr nur an Weihnachten, sondern das ganze Jahr über auf den Tisch.

Auf die Füllung kommt es an

Ein küchenfertiger Truthahn wiegt durchschnittlich 4½ kg und reicht für sechs bis acht Personen. Vergessen Sie nicht, ihn bei Ihrem Metzger vorzubestellen, und stellen Sie sicher, dass er in Ihren Backofen passt!

Die klassische Füllung (stuffing) besteht aus Brot, das je nach Rezept mit Kräutern, Gemüse, Früchten, Marroni, Speckwürfeli usw. ergänzt wird. Damit das fettarme Fleisch beim Braten nicht austrocknet, muss die Füllung Zutaten enthalten, die während der 3½ Stunden Bratzeit Flüssigkeit abgeben, zum Beispiel Zwiebeln, Zitronen oder Äpfel. Viele Köchinnen und Köche empfehlen zudem, eine Buttermischung unter die Haut zu geben.

Die Sauce besteht aus dem abgesiebten Bratensaft und wird je nach Rezept noch mit weiteren Zutaten angereichert.

Rezept: Gefüllter Truthahn

Die feuchte Brotfüllung sorgt dafür, dass das Fleisch beim Braten nicht austrocknet.
Die feuchte Brotfüllung sorgt dafür, dass das Fleisch beim Braten nicht austrocknet.

Festtage zum Geniessen

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So setzen Sie Ihren Turkey ins richtige Licht

Garprobe
Der Truthahn ist gar, wenn beim Einstechen der austretende Fleischsaft klar ist.

 

Tranchieren

  • Schenkel und Flügel mit scharfem Messer im Gelenk vom Rumpf trennen und Schenkel
    halbieren. Brust längs bis auf den Knochen einschneiden. Fleisch seitlich den Rippen entlang von den Knochen schneiden (links im Bild).
  • Schenkel halbieren, Brust tranchieren.

 

Servieren

Truthahn mit der Füllung auf Tellern anrichten, Bratflüssigkeit dazu servieren.

 

Dazu passen: Kartoffelstock, Nudeln, Reis, Rotkraut, Rosenkohl.

 

Die beliebtesten Beilagen

  • USA: Kartoffelstock, Süsskartoffeln, grüne Bohnen und Cranberry-Sauce.
  • Grossbritannien: Yorkshire Pudding und Rosenkohl.
So wird der Truthahn richtig tranchiert.
So wird der Truthahn richtig tranchiert.

Weitere grosse Vögel zum Fest: Gans und Ente

Was den Amerikanern und den Briten der Truthahn, ist den Deutschen die Weihnachtsgans. Gänsebraten wird ja bereits am 11. November, am Tag des Heiligen Martin, gegessen. Nach altem katholischem Brauch begann anschliessend die Fastenzeit. Diese ging am Heiligen Abend zu Ende, was mit einer Weihnachtsgans gefeiert wurde.

In Deutschland füllt man sie gerne mit Äpfeln, Marroni, Zwiebeln und Dörrpflaumen. Als typisches Gewürz wird Beifuss verwendet. Die klassischen Beilagen sind Rotkohl, Knödel und eine Sauce auf der Basis des Bratensaftes.

Ähnlich wie eine Gans lässt sich eine ganze Ente zubereiten.

Rezept: Glasierte Gans

Die Füllung mit Äpfeln, Schalotten und Orangen macht die Gans wunderbar saftig.
Die Füllung mit Äpfeln, Schalotten und Orangen macht die Gans wunderbar saftig.

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