Selbst gemachtes Pesto ist das Beste!

Selbst gemachtes Pesto ist das Beste!

Selbst gemachtes Pesto schmeckt einfach am besten. Man variiert die Zutaten je nach saisonalem Angebot oder Lust und Laune. Und im Cutter oder Mixer geht auch die Zubereitung ganz schnell. Vom klassischen Basilikum-Pesto zu Pasta bis hin zum Zitronen-Pesto zu grilliertem Fleisch: Wir zeigen Ihnen Pestos in allen Variationen.

Der Klassiker: Basilikum-Pesto

Das traditionelle Pesto genovese besteht aus sieben Zutaten: Basilikum, Pinienkerne, Knoblauch, Parmesan, Pecorino, kaltgepresstes Olivenöl und grobes Meersalz. In Prà, einem Stadtteil im Westen von Genua wird eigens dafür eine spezielle Basilikumart angebaut: Der Basilico genovese mit geschützter Ursprungsbezeichnung (DOP = Denominazione d’Origine Protetta).

Pesto genovese wird in der traditionellen ligurischen Küche zusammen mit Kartoffeln und grünen Bohnen, die im selben Wasser gekocht werden, zu Pasta serviert. Verwendet werden vor allem Trofie, eine Art langer, gedrehter Gnocchi mit spitz zulaufenden Enden. Dank ihrer Form haftet das Pesto besonders gut an den Teigwaren. Typisch sind aber auch Trenette. Die Bandnudeln aus Ligurien sind etwas dünner als Linguine oder Fettuccine.

Pesto passt natürlich auch bestens zu Focaccia, einer weiteren ligurischen Spezialität.

Grundrezept: Basilikum-Pesto

Traditionsrezept: Trofie al pesto genovese

Trofie al pesto genovese: Zum Traditionsgericht gehören neben Pasta und Pesto auch Kartoffeln und Bohnen.
Trofie al pesto genovese: Zum Traditionsgericht gehören neben Pasta und Pesto auch Kartoffeln und Bohnen.

Pesto-Zubereitung

Traditionellerweise wird das Pesto im Mörser zubereitet. Die Bezeichnung Pesto kommt denn auch vom italienischen Wort «pestare» und bedeutet Zerstossenes bzw. Gestampftes. Schneller gehts mit dem Cutter oder mit dem Mixer.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Mit Öl bedeckt hält sich Pesto ca. fünf Tage im Kühlschrank, tiefgekühlt ca. drei Monate. Am besten füllt man dieses vor dem Einfrieren in Portionen ab, so hat man jederzeit die richtige Menge zur Hand.

Pesto-Variationen

Inzwischen gibt es unzählige Pesto-Variationen. Die einzelnen Zutaten lassen sich beliebig ersetzen und ergänzen. Experimentierfreude ist gefragt!

Lammhüftli mit Minz-Pesto.
Lammhüftli mit Minz-Pesto.

Rezept: Bärlauch-Pesto

Pappardelle an Bärlauch-Pesto.
Pappardelle an Bärlauch-Pesto.

Rezept: Kürbis-Pesto

Kürbis-Pesto zu Kürbisbrot.
Kürbis-Pesto zu Kürbisbrot.

Rezept: Rucola-Pesto

Rucola-Pesto zu Pasta.
Rucola-Pesto zu Pasta.

Rezept: Koriander-Pesto

Felchen mit Koriander-Pesto.
Felchen mit Koriander-Pesto.

Rezept: Pesto alla trapanese (Tomaten-Pesto)

Spaghetti con pesto alla trapanese (Tomaten-Pesto).
Spaghetti con pesto alla trapanese (Tomaten-Pesto).

Rezept: Zitronen-Pesto

Grillplätzli mit Zitronen-Pesto.
Grillplätzli mit Zitronen-Pesto.

Rezept: Baumnuss-Pesto

Baumnuss-Pesto.
Baumnuss-Pesto.

Pesto ohne Knoblauch?

Nicht alle mögen Knoblauch, und selbst diejenigen, die ihn lieben, schätzen es nicht unbedingt, dass sie für alle Mitmenschen danach riechen. Natürlich kann man den Knoblauch auch einfach weglassen. Oder man kann der Knoblauchfahne mit Chlorophyll-Tabletten (erhältlich in Drogerien und Apotheken) entgegen wirken.

Oder man ersetzt den Knoblauch durch eine andere Zutat, die zwar nicht gleich schmeckt, dem Pesto aber trotzdem ein besonderes Aroma verleiht. Unser Geheimtipp: Ingwer, Meerrettich, Zitronenschale oder Oliven. Probieren Sie es doch einfach einmal aus!

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Pesto: Ideal zur Verwertung von Resten

Sind vom letzten Essen Schnittsalat, Kräuter oder Sprossen übrig geblieben? Dann verarbeiten Sie diese doch zu einem feinen Pesto! Zum Beispiel: Ca. 50 g Rucola, Nüsslisalat, Petersilie oder Basilikum mit 1 Knoblauchzehe und 2 EL Nüssen im Cutter pürieren oder fein hacken. Ca. 100 g Reibkäse beigeben. Öl nach und nach darunterrühren, salzen.

Oder wie wäre es mit einem Kresse-Pesto: Kresse (oder auch andere Sprossenresten) mit Pinienkernen oder Nüssen, geröstet, und etwas Öl pürieren. So viel Öl darunterrühren, bis ein cremiges Pesto entsteht, nach Belieben mit Reibkäse verfeinern, mit Salz und Pfeffer würzen. Passt zu: Pasta, Gschwellti, Mozzarella.

 

Text: Daniela Rinderknecht

15. März 2019

Schmeckt wunderbar zu Pasta, Gschwellti und Mozzarella: Kresse-Pesto.
Schmeckt wunderbar zu Pasta, Gschwellti und Mozzarella: Kresse-Pesto.

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