Quittenpästli

Quittenpästli

Quittenpästli ist ein Resteverwertungsrezept nach der Geleeverarbeitung. Doch man braucht nicht unbedingt zuerst Gelee herzustellen. Ein paar frische Quitten, Wasser, Zucker und etwas Zitronensaft, das ist alles, was du für dieses Naschwerk benötigst.

Vor- und zubereiten: ca. 80 Min.
Trocknen lassen: ca. 5 Tage

Und so wirds gemacht:

  • Von den Quitten allfälligen Flaum mit einem Tuch abreiben. Fliege entfernen, Quitten achteln, in eine weite Pfanne geben. Mit Wasser knapp bedecken, aufkochen. Quitten zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 30 Min. sehr weich kochen. Quitten abtropfen, etwas abkühlen, ausdrücken (evtl. Saft für Quittengelee auffangen siehe Hinweis), durchs Passe-vite in eine weite Pfanne treiben (ergibt ca. 750 g)
  • Zucker und Zitronensaft zum Quittenpüree geben, unter Rühren aufkochen, Hitze reduzieren, unter häufigem Rühren ca. 30 Min. zu einem dicklichen Mus einkochen, bis sich die Masse vom Pfannenboden löst. Masse in die vorbereitete Form füllen, glatt streichen, ca. 3 Tage an einem warmen Ort trocknen.
  • Quittenmasse in ca. 2 cm grosse Stücke schneiden, im Zucker wenden, auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen, bei Raumtemperatur nochmals ca. 2 Tage trocknen.
Nährwert pro 100 g:
kcal
391
Kh
95g

Zusatzinformationen

  • Form: Für eine weite Form von ca. 3 Litern oder ein Backblech von ca. 30 cm Ø, mit Backpapier ausgelegt
  • Haltbarkeit: gut verschlossen in einer Dose oder einem Einmachglas lagenweise mit Backpapier getrennt, ca. 2 Monate.
  • Hinweis: den aufgefangenen Quittensaft für Quittengelee verwenden. Auf 5 dl Saft ca. 350 g Zucker verwenden. Wenn man die gekochten Quitten offen im Saft ca. 12 Std. ziehen lässt, bekommen die Quittenpästli wie der Gelee noch eine schönere rote Farbe.

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