Glarner Pastete

Glarner Pastete

Der Inbegriff aus dem Kanton Glarus ist dieses Blätterteig-Gebäck das je zur Hälfte mit Pflaumen- und Mandelfüllung gefüllt wird.

Vor- und zubereiten: ca. 40 Min.
Einweichen: ca. 1 Std.
Backen: ca. 30 Min.

Und so wirds gemacht:

  • Pflaumen in einen Messbecher geben. Siedendes Wasser darübergiessen, zugedeckt ca. 1 Std. einweichen. Wasser abgiessen, Kirsch beigeben, pürieren.
  • Teig halbieren, beide Portionen auf wenig Mehl rund auswallen (ca. 27 cm Ø). Teige mithilfe einer Papierschablone rosettenförmig zuschneiden, auf zwei Backpapiere legen, aufrollen, ca. 15 Min. kühl stellen.

    Ofen auf 200 Grad vorheizen.

  • Mandeln, Zucker, Wasser und Zitronensaft zu einer cremigen Masse verrühren. Erste Teigrosette mit dem Backpapier auf ein Backblech entrollen, die beiden Füllungen auf je einer Hälfte verteilen, dabei ringsum einen Rand von ca. 2 cm frei lassen, diesen mit wenig Wasser bestreichen. Zweite Teigrosette entrollen, für den Deckel 8-mal strahlenförmig, ca. 3 cm lang einschneiden. Deckel exakt auf die Füllungen legen, Rand ringsum gut andrücken.
  • Backen: ca. 30 Min. in der unteren Hälfte des Ofens. Im ausgeschalteten Ofen ca. 10 Min. trocknen lassen, dabei Ofentür mit einem Kellenstiel einen Spaltbreit offen halten. Pastete herausnehmen, auf ein Gitter schieben, auskühlen, mit Puderzucker bestäuben.
Nährwert pro Stück (1/8):
kcal
420
F
26g
Kh
36g
E
8g

Zusatzinformationen

  • Haltbarkeit: Blätterteiggebäck schmeckt frisch am besten.
  • Hinweis: Die Franzosen gelten als Erfinder der Pasteten. Dort kamen sie – meist mit Fleisch gefüllt – auf den Tisch. Glarner Offiziere sollen die Idee nach Hause gebracht haben. Anstelle von Fleisch, das teuer war, bekam die Pastete eine süsse Füllung, ursprünglich mit Äpfeln und Rosinen. Die heutige Variante mit Mandel- und Zwetschgenfüllung ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt.

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