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MagazinDossiersAprikosen - von der Sonne geküsst

Aprikosen - von der Sonne geküsst

Goldgelbe Aprikosen mit roten Bäckchen verführen zu kulinarischen Träumereien. Die sonnengereiften, saftigen Früchte sind einfach zum Anbeissen! Feine Desserts, knusprige Wähen oder fruchtige Saucen zu pikanten Gerichten machen die Aprikose zum Star der Saison. Bis Mitte September kommen sie pflückfrisch aus dem Wallis - zugreifen und geniessen!

Süsser Tausendsassa aus dem Wallis

Aprikosen harmonieren auch mit Fleisch vorzüglich, z.B. mit Lamm.

Süsser Tausendsassa aus dem Wallis

Es gibt unzählige Verwendungsmöglichkeiten für Aprikosen. Am besten schmecken sie ganz reif und ganz frisch. Man kann sie aber auch in einen Fruchtsalat schnetzeln, feine Wähen damit belegen, eine Creme zum Dessert zaubern, sie zu Glace verarbeiten, in Sirup einmachen, zu Chutney einkochen, ganz leicht garen und zu einem feinen Braten servieren oder mit Zucker zu Konfitüre einkochen.

Die besten Aprikosen kommen natürlich aus dem Wallis: In der Mitte des 19. Jahrhunderts gelangte die Aprikose ins Wallis, welches heute dank seines aussergewöhnlichen Mikroklimas eines der grössten Hauptanbaugebiete nördlich der Alpen ist. Schweizer Aprikosen sind bei uns von Juli bis Mitte September auf dem Markt.

Klassisch gut: Wähe und Konfi

Eine saftige Aprikosenwähe mit knusprigem Boden gelingt am besten mit dem Knusperblech «Profi» rund von Betty Bossi.

Klassisch gut: Wähe und Konfi

Eine feine Wähe mit reifen, süssen Aprikosen und einem Guss aus Eiern, Rahm und Zucker ist ein feines Dessert oder sogar ein leichtes Znacht an heissen Sommerabenden. Besonders gut und knusprig gelingt die Wähe mit dem praktischen Knusperblech «Profi» rund.

Wer die relativ kurze Aprikosen-Saison jedoch verlängern möchte, macht die süssen Früchtchen ein, am besten als Konfitüre für einen sonnigen Start in den Tag: Was gibt es Besseres als selbst gemachte Aprikosen-Konfi auf einem Stück frischen Zopf! Gibt man beim Einkochen einen Spritzer Zitronensaft oder einen Esslöffel frische, fein gehackte Verveine-Blätter zur Konfi, bekommt sie einen einen frischen, säuerlichen Hauch.

Aprikosen-Konfi ist vielseitig: Sie eignet sich sogar als Zutat für eine süss-saure Marinade für Grillabende mit asiatischem Touch!

Grundrezept Einkochen mit Zucker: Aprikosenkonfitüre

Aprikosen zum Dessert

Das Aprikosen-Tiramisu macht Dessertträume wahr.

Aprikosen zum Dessert

Mit Aprikosen lassen sich verführerische Desserts noch verfeinern, zum Beispiel mit einer süssen Aprikosen-Sauce. Dafür kocht man 500 g reife Aprikosen mit 3-6 El. Wasser, 4-6 El. Rohzucker und wenig Zitronensaft bei mittlerer Hitze weich, püriert die Masse und streicht sie durch ein Sieb. Die Sauce passt ausgezeichnet zu Panna cotta, Glace, Griessköpfli oder auch zu Dampfnudeln.

Eingemachte Aprikosen in Zitronenmelissensirup serviert zu Himbeerglace mit Schlagrahm lassen das Herz jedes Dessert-Liebhabers höher schlagen. Auch Tiramisu-Fans kommen mit Aprikosen auf ihre Kosten, wie unser Aprikosen-Tiramisu beweist.

Pikante Aprikosen-Ideen

Achtung feurig: Der Aprikosen-Dip zu den Reis-Cevapcici ist fruchtig-scharf.

Pikante Aprikosen-Ideen

Aprikosen werden nicht nur für süsse Versuchungen verwendet, auch für pikante Speisen haben sie den nötigen Biss. Sehr gut eignen sich Aprikosen für Chutneys, die würzigen, süss-sauren oder scharfen Saucen der indischen Küche. Serviert wird dieser Gaumenschmaus zu Samosas (indische frittierte Gemüsekrapfen), Poulet oder Lamm.

Zu kaltem Braten und Weisswürsten passt ein «Senf» aus Aprikosen, weissem Balsamico-Essig und feinen Gewürzen. So richtig feurig schmeckt ein Dip aus Aprikosen, Hot Ketchup, Olivenöl und Chili-Ringen zu Chicken-Wings oder Cevapcici.

Pikante Rezepte zum Ausprobieren und Geniessen:


Text: Sabine Danckwardt

Aprikosen für Herz und Kreislauf

Aprikosen sehen nicht nur gesund aus, sie sind es auch!

Aprikosen für Herz und Kreislauf

Wir Menschen mögen gelb-orange Farben, denn es sind die Farbstoffe von reifen, süssen und saftigen Früchten, welche auch gesunde Carotinoide enthalten. Am bekanntesten ist das Betacarotin. Es ist ein Vorvitamin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden kann. Bei Betacarotin denken wir als erstes an das Rüebli. Unter den Obstsorten enthält die Aprikose am meisten dieses Provitamins.

Die Tagesdosis für Erwachsene an Betacarotin von 2 mg wird durch 130 g Aprikosen (3 Stück) gedeckt. Betacarotin hat eine präventive Wirkung: Es kann vor Herz-Kreislauferkrankungen und vor Krebs schützen. Zudem stärkt es das Immunsystem. Vollreife Aprikosen enthalten wenig Säure und sind deshalb gut bekömmlich.

Ernährungs-Tipp: Marlène Gautschi, Ernährungsberaterin

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Tipps und Tricks rund um die Aprikose
Aprikosen kann man auch entsteinen, ohne sie zu halbieren.

SuggestionBar_SpezialTip_Label Tipps und Tricks rund um die Aprikose

  • Aprikosen sollten nur vollreif geerntet und gekauft werden, sie reifen auch bei Lagerung nicht nach. Unreife Aprikosen sind hart, schmecken sauer und hinterlassen einen pelzigen Geschmack im Mund. Je reifer die Aprikose ist, desto besser lässt sich das Fruchtfleisch vom Kern lösen.
  • Die gereinigten und getrockneten Steine von Aprikosen und anderen Steinfrüchten eignen sich sehr gut zum Blindbacken von Tortenböden. Steine in siedendem Wasser ca. 5Min. auskochen, um Fruchtresten vollständig zu entfernen, anschliessend gut trocknen lassen.
  • Wer keine Aprikosen-Häutchen in der Konfitüre mag, kann die Konfi vor dem Einfüllen pürieren. Wichtig: Die Konfi muss vor dem Einfüllen nochmals aufgekocht werden. Im Kühlschrank gelagert, sind Aprikosen gut eine Woche haltbar.
  • Aprikosen entsteinen, ohne sie halbieren zu müssen, z.B. für Marillenknödel: Eine reife Aprikose beim Stielansatz mit einem Kellenstiel quer durchstossen - der Stein kommt auf der anderen Seite raus.

     
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