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MagazinDossiersFür mehr Brotgenuss

Für mehr Brotgenuss

Die Schweiz ist ein Brotland. Ob grosse Brote oder kleine Brötli, für jeden Geschmack ist ganz sicher etwas dabei. Es gibt mehr als 200 Brotsorten. Fast jeder Kanton hat sein eigenes Brot, und für verwöhnte Gaumen gibt es unzählige Spezialbrote. All diese brotigen Leckereien kann man auch selber machen. Brot backen ist gar nicht so schwer. Dennoch gibt es einige Regeln, Tipps und Tricks, die man beachten sollte, damit der Teig schön aufgeht und das Brot auch schmeckt.

Brotland Schweiz

Jedem Kanton sein Brot. Eine der bekanntesten Brotsorten ist wohl das Tessinerbrot.

Brotland Schweiz

Brot ist in der Schweiz traditionellerweise eine sehr lokale Angelegenheit. Jeder Kanton hat sein eigenes Brot, dazu gibt es eine Vielzahl an Spezialbroten. Bekannt sind vor allem das Tessiner-, das Basler und das St. Galler Brot.

Ausgefallene Brotvariationen gibt es beispielsweise im Jura. Das Jurawappen wird vor dem Backen in die leicht mit Mehl bestäubte Oberfläche eingekerbt.

Auch das Bündner Roggenringbrot hat eine besondere Eigenschaft: Das Brot in Ringform kann an Stangen aufgehängt und gelagert werden und bleibt so länger haltbar. Es hat zudem einen typischen Anisgeschmack.

Weissbrot wurde früher vor allem von den Wohlhabenden gegessen. Halbweissbrot, das Brot der Mittelschicht, war weniger teuer. Die Armen hingegen assen jahrhundertelang Getreidebrei als Hauptnahrungsmittel, bis sie sich später dunkles Brot leisten konnten.

Ausführliche Informationen mit Beschreibung der Brotsorten aller Kantone finden Sie auf der Website des Verbands Schweizerischer Bäcker und Confiseure.

Brot und Brotgerichte

Brot und Brotgerichte

So wird ein Grundnahrungsmittel einmalig.

Vorzugs-Preis
CHF 16.90 statt CHF 21.90
Preis für Nicht-Abonnent/innen: CHF 21.90
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Brot passt zum Zmorge, zum Zmittag, zum Znüni, zum Znacht

Eine wichtige Zutat für die Mais-Kroketten ist neben Mais auch Brot.

Brot passt zum Zmorge, zum Zmittag, zum Znüni, zum Znacht

Brot hat sich in den letzten Jahrzehnten vom Grundnahrungsmittel hin zur Beilage entwickelt. Der Konsum ging seit den 50er-Jahren um ungefähr 30 Prozent zurück auf rund 50 Kilogramm pro Jahr pro Kopf. Das sind 140 g täglich. Trotzdem spielt Brot in unserem Alltag nach wie vor eine wichtige Rolle. Besonders gern wird Brot zum Frühstück mit Butter, Konfitüre, Käse oder Fleisch gegessen. Ebenfalls beliebt sind Sandwiches in allen Arten und Variationen oder Brot zu Salat oder Suppe. Auch zur bekanntesten Schweizer Spezialität, dem Käsefondue, gehört Brot.

Brot schmeckt aber auch verarbeitet zu einem neuen Gericht oder zu einer Beilage. Ob als Paniermehl für das Wienerschnitzel, als Bindemittel für Hackbällchen oder als eine Hauptzutat, wie beispielsweise für Götterspeise oder Johannisbeerköpfchen: Brot ist wandelbar einsetzbar.

 

Rezepte:

Brotbackautomat «compact»

Im Brotbackautomat «compact» von Betty Bossi können jederzeit 500 g frisches, hausgemachtes Brot zubereitet werden. Ein Rezeptbüchlein mit 9 Brotideen sowie Tipps und Tricks wird mitgeliefert.

Brotbackautomat «compact»

Die Vorteile eines Brotbackautomaten liegen auf der Hand: Ein Brotbackautomat ermöglicht zeitliche Flexibilität. Dank eines speziellen Zeitvorwahlprogramms kann man ihn so programmieren, dass man bei der abendlichen Heimkehr von herrlich duftendem  Brot empfangen wird. Spontane Gäste? Hunger zwischendurch? Mit dem Kurzprogramm zaubern Sie im Nu einen frischen Laib knuspriges Brot auf den Tisch! Alle Schritte der Teigzubereitung werden selbstständig durchgeführt. Man muss nur noch die Zutaten einfüllen und das Programm einstellen und hat dann Zeit, sich anderen Dingen zuzuwenden.

Neu bei Betty Bossi im Sortiment ist der Brotback­automat «compact». Damit können Sie jederzeit 500 g frisches, hausgemachtes Brot zaubern – ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe. Die Bedienung der Brotbackmaschine ist einfach. Insgesamt stehen sieben Programme zur Auswahl. Ideal auch für Coop Backmischungen.

So funktionierts: Video zum Brotbackautomat «compact»

Brotbackautomat «compact»

Brotbackautomat «compact»

Frisches Brot auf Knopfdruck!

CHF 79.90
Preis für Nicht-Abonnent/innen: CHF 89.90
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Getreide mit und ohne Gluten

Es gibt Getreide mit und ohne Gluten. Personen mit einer Zöliakie müssen auf Getreidesorten verzichten, die Gluten enthalten.

Getreide mit und ohne Gluten

In der Schweiz ist ungefähr ein Prozent der Bevölkerung von einer Zöliakie betroffen. Bei Personen mit einer Zöliakie führt Gluten (Klebereiweiss in verschiedenen Getreidesorten) zu einer Schädigung der Dünndarmschleimhaut. Daher müssen Zöliakiebetroffene auf eine glutenfreie Ernährung achten. Gemieden werden müssen Weizen, Dinkel, Grünkern, Roggen, Hafer, Gerste (Malz) sowie alle Lebensmittel, die diese Getreidearten enthalten. Brote, Teigwaren und Gebäcke bestehen zu einem Grossteil aus Gluten. Für Zöliakiebetroffene gilt es, auf glutenfreie Getreidealternativen umzusteigen. Dies sind beispielsweise: Reis, Mais, Hirse, Buchweizen, Amarant, Quinoa oder Soja.

Glutenfrei Backen

Glutenfreies Brot «Knusperfit» nach Betty Bossi Rezept, zubereitet im Brotbackautomat «compact».

Glutenfrei Backen

Das Backen mit glutenfreiem Mehl ist auch für erfahrene Bäckerinnen eine grosse Herausforderung. Halten Sie sich daher strikt an die Mengenangaben, die vom Hersteller des glutenfreien Mehls angegeben werden. Glutenfreier Teig ist generell nasser, deshalb darf er nicht zu lange geknetet werden. Durch den hohen Feuchtigkeitsanteil ist auch die Backzeit etwas länger.

Mit dem Brotbackautomat «compact» von Betty Bossi können auch glutenfreie Brote im Nu zubereitet werden. Eigens dafür gibt es ein spezielles «Glutenfrei»-Programm.

Rezepte:

Glutenfreie Kuchen, Cakes und Torten

Glutenfreie Kuchen, Cakes und Torten

Nichts ist verführerischer als der Duft von frisch gebackenem Kuchen - und nichts himmlischer, als ihn auch gleich zu probieren. Natürlich sollen auch Zöliakie-Betroffene nicht auf dieses sinnliche Erlebnis verzichten müssen.

CHF 6.00
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Brot - k(ein) Dickmacher

Das wirklich gesunde Brot sollte einen hohen Anteil an Vollkorn oder Vollkornschrot aufweisen.

Brot - k(ein) Dickmacher

«Brot macht dick!» Dieser Aussage schenken viele Leute Glauben und halten eisern Diät. Brot wird dabei komplett vom Menüplan gestrichen. Natürlich ist der Grittibänz am Samichlaustag nicht Bikinifigur-freundlich. Er besteht vor allem aus Butter, Weissmehl und wird mit Zucker gesüsst. Doch ein solcher Genuss bleibt ja meist die Ausnahme. Aber auch dunkles Brot ist nicht automatisch gesund. Die dunkle Farbe kommt oft von Zusätzen wie zum Beispiel Malzextrakt oder Zuckerrübensirup. Billigbrote werden auch mit Zuckercouleur dunkel eingefärbt, damit sie gesünder wirken.

Das wirklich gesunde Brot sollte einen hohen Anteil an Vollkorn oder Vollkornschrot aufweisen. Nur so wird ein hoher Anteil an wertvollen Vitaminen und Ballaststoffen gewährleistet. Durch die Zugabe von Kümmel oder Fenchel wird die Bekömmlichkeit gefördert. Das hilft besonders Personen, die Vollkornprodukte weniger gewohnt sind.

Tipps für den besonderen Brotgenuss

Ein kräftig gekneteter Teig wirft schöne, gleichmässige Luftbläschen.

Tipps für den besonderen Brotgenuss
  • Die Beigabe von geriebenen geschwellten Kartoffeln verleiht den Brötchen ein feines Aroma und hält sie länger feucht.
  • Hefe wirkt im Teig bei ungefähr 35 Grad optimal. Ist die beigegebene Flüssigkeit kälter, dauert das Aufgehen länger; ist sie zu heiss, wird die Hefe zerstört, und der Teig geht nicht auf.
  • Frischhefe lässt sich sechs Monate tiefkühlen, danach kann sie ihre Wirkung verlieren.
  • Honig dient der Hefe als Nahrung (Teig geht etwas schneller auf) und verleiht den Brötchen ein spezielles Aroma.
  • Wird statt Wasser eine fetthaltige Flüssigkeit (z.B. Milch) verwendet, werden die Brötchen etwas weicher.


Was tun, wenn das Salz vergessen ging? Wie weiss ich, ob ich den Teig genug geknetet habe? Wie kann ich die Aufgehzeit des Teiges verkürzen? Weitere hilfreiche Antworten, Tipps und Tricks finden Sie in unserer Rubrik «Tipps und Tricks», Brot wie vom Beck.

Text: Christine Buschor

5. Januar 2015

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