Grillieren mit Gas: Vorteile und Tipps
Der Gasgrill überzeugt mit einfacher Temperaturkontrolle, schneller Hitze und unkomplizierter Reinigung. In diesem Artikel erfährst du, warum Grillieren mit Gas für viele Grillfans die beste Wahl ist.
Sarah
Leiterin Kulinarik-Content
Vielfältige Vorteile
Achtung, fertig, los: Grillieren mit Gas geht wunderbar schnell, da der Grill nicht zuerst angefeuert werden muss. Grill anschmeissen und schon kannst du loslegen. Das lange Warten auf die richtige Glut entfällt. Dadurch eignet sich der Gasgrill auch perfekt für spontane Grillabende.
Typisches Grillaroma: Oh ja, der typische Grillgeschmack gibt es auch beim Grillieren mit Gas! Es ist nämlich so, dass die reine Hitze keinerlei Geruch oder Geschmack hat. Durch sie werden aber sogenannte Bräunungsreaktionen losgetreten: Eiweisse und Zucker im Grillgut reagieren miteinander und bilden die aromatische, goldbraune Kruste. Diese Prozesse funktionieren unabhängig davon, ob mit Gas, Holzkohle oder Strom grilliert wird.
Feine Rauchnoten: Zusätzliche Grillaromen entstehen, wenn Fett, Marinade oder Fleischsaft auf heisse Grillteile tropfen und verdampfen. Der dabei entstehende Rauch legt sich auf das Grillgut und sorgt für das typische BBQ-Aroma.
Präzise Temperaturkontrolle: Die Hitze lässt sich beim Gasgrill über Drehregler sehr genau einstellen. So kannst du die Temperatur jederzeit anpassen, je nachdem, was du grillieren möchtest. Das ist besonders hilfreich bei empfindlichen Lebensmitteln wie Fisch, Gemüse oder Poulet. Übrigens: Bei den hochwertigen Big Bear Grills kann dank den verschiedenen Brennern auch das direkte und indirekte Grillieren voll ausgekostet werden.
Gleichmässige Hitze: Gasgrills sorgen für eine konstante und gleichmässige Hitzeverteilung. Mehrere Brenner unter dem Rost helfen dabei, stabile Temperaturen zu halten. Das Grillgut gart dadurch gleichmässig und zuverlässig. So lassen sich auch grössere Fleischstücke oder mehrere Speisen gleichzeitig gut grillieren.
Weniger Rauchentwicklung: Gasgrills erzeugen deutlich weniger Rauch als Holzkohlegrills. Das macht das Grillieren angenehmer, besonders auf Balkonen oder in Wohngebieten. Auch Kleidung und Umgebung nehmen weniger Rauchgeruch an. Trotzdem entsteht durch verdampfende Fleischsäfte und Marinaden der typische Grillduft.
Vielseitige Grillmethoden: Viele Gasgrills verfügen über mehrere Brenner, die sich separat regulieren lassen. So kannst du unterschiedliche Temperaturzonen einrichten. Dadurch ist sowohl direktes als auch indirektes Grillieren möglich. Neben Fleisch gelingen auch Gemüse, Pizza oder grössere Bratenstücke problemlos.
Gut zu wissen
Gasgrill richtig einbrennen: Vor der ersten Verwendung sollte ein neuer Gasgrill einmal richtig eingebrannt werden, damit Öle und Produktionsrückstände gänzlich eliminiert werden. Dafür den Brenner auf volle Hitze einstellen, Deckel schliessen und bei voller Leistung ungefährt 40 Minuten laufen lassen.
Grill immer schön sauber halten: Der Gasgrill sollte nach jedem Gebrauch gereinigt werden, damit Schimmel und Rost vermieden werden können.
Wie viel Gas ist noch drin?
Nimmt man den Gasgrill nach längerer Pause hervor, stellt sich schnell einmal die Frage, wie viel Gas überhaupt noch in der Flasche drin ist. Um die aktuelle Füllmenge zu ermitteln, stellt man die Flasche am besten auf eine Personenwaage und vergleicht das Ergebnis mit der Gewichtsangabe auf der Flasche. Ist das Gesamtgewicht auf der Flasche ersichtlich, errechnet sich die verbrauchte Menge folgendermassen: Gesamtgewicht minus aktuelles Gewicht. Bei Angabe des Leergewichts auf der Flasche: gewogenes Gewicht minus Leergewicht = verbleibende Gasmenge.