Steamer-Tipps: So machen Sie richtig Dampf

Steamer-Tipps: So machen Sie richtig Dampf

Kochen im Steamer liegt voll im Trend. Und das nicht nur für die gesunde und schlanke Gemüseküche. Denn der Dampfgarer kann noch so viel mehr: Zum Beispiel Spargeln und Kartoffeln kochen, Beeren entsaften, Schokolade schmelzen, Flans, Küchlein und sogar Brötchen zubereiten. In unseren Steamer-Tipps und -Rezepten zeigen wir Ihnen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Dampfgarers.

Dampfgaren: Was sind die Vorteile?

Beim Garen im heissen Dampf bleiben Vitamine, Mineralstoffe und Farben der Nahrungsmittel weitgehend erhalten. Der Eigengeschmack intensiviert sich, was ein sparsames Würzen erlaubt. Es braucht viel weniger oder gar kein Fett. Das Garen im Dampfgarer ist zwar nicht immer schneller, aber schonender als die herkömmliche Art.

Das Garen mit Dampf eignet sich besonders für:

  • Alle Gemüse inkl. Kartoffeln
  • Kompott und Fruchtschnitze
  • Gefüllte Frisch-Teigwaren (z.B. Ravioli)
  • Fisch, helles Fleisch, Reis, Polenta, Getreide, Couscous, Hülsenfrüchte
  • Eier

Aber auch fürs:

  • Sterilisieren
  • Regenerieren (statt in der Mikrowelle)
  • Blanchieren
  • Auftauen
  • Entsaften
  • Garen von Flans (z.B. Caramelköpfli), Puddings und Terrinen usw. (statt im Wasserbad)
  • Backen (nur in Kombigeräten) von Brot und Brötchen (z.B. Zopf), Kuchen und Gebäck (z.B. Gugelhopf, Wähe, Pizza)

Das Garen mit Dampf eignet sich nicht für:

  • Ungekochte Teigwaren (z.B. Spaghetti)

Dampfgarer, Steamer, Combi-Dampfgarer: Welches Gerät ist das richtige für mich?

Wenn Sie sich einen Dampfgarer oder Steamer anschaffen wollen, müssen Sie zuerst folgende Fragen klären:

  • Soll es ein freistehendes oder ein Einbaugerät sein?
  • Wollen Sie mit dem Steamer vor allem Zeit und Energie sparen?
  • Soll Ihnen das Gerät nicht nur als Dampfgarer, sondern auch als Backofen dienen?

Die Antworten finden Sie nachfolgend: Wir stellen Ihnen die vier gängigsten Gerätetypen und ihre Vorteile näher vor.

Warum sind die Garzeiten verschiedener Modelle nicht identisch?

Je nach Hersteller und Gerätetyp unterscheiden sich die Garzeiten. So kommt es zum Beispiel darauf an, ob die Aufheizzeit bereits mitgerechnet wurde oder eben nicht. Bei Miele-Geräten, auf denen alle Betty Bossi Rezepte entwickelt werden, läuft die Zeit erst ab erreichter Temperatur. Bei V-Zug- und Electrolux-Geräten dagegen bereits nach dem Einschalten.

Im Dampfgarer müssen zudem Gerichte mit Fleisch, Fisch, Getreide oder Hülsenfrüchten sowie Flans und Terrinen nach der eigentlichen Kochzeit noch ca. 5 Minuten im geschlossenen Gerät nachgaren. Dies nennt sich Standzeit.

Vom Caramelköpfli bis zur Schokolade: Steamer-Tipps

Gut zu wissen: Clevere Automatikprogramme helfen beim Kochen

Die Steamer mancher Hersteller bieten eine Reihe von Automatikprogrammen für spezielle Anwendungen, die das Kochen und Backen noch weiter vereinfachen. In Miele-Geräten gibt es zum Beispiel ein Automatikprogramm zum Schmelzen von Schokolade und zum Aufgehenlassen von Hefeteig.

Metall- oder Porzellangefässe: Welches Geschirr eignet sich zum Dampfgaren?

Dampfgarer oder Steamer sind mit speziellen Metallgefässen ausgerüstet. Je nach Verwendungszweck kommen gelochte oder ungelochte (geschlossene) Schalen zum Einsatz. In der Gebrauchsanleitung bzw. im Rezept ist jeweils angegeben, welche Schale sich eignet.

Geeignet sind auch ofenfeste Formen. Letztere leiten die Wärme nicht so gut, was evtl. eine etwas längere Garzeit bedeutet. Auf dem Tisch hingegen bleibt das Gericht länger warm, weil Porzellan und Glas die Wärme besser speichern.

Vom Chüechli bis zum Ragout: Steamer-Rezepte

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Da ist noch was am Dampfen ...

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Aktualisiert: 7. Mai 2020

 

Daniela Rinderknecht
Digital Content Editor

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