Tipps und Tricks zum Thema Einmachen, Dörren & Co.

Einmachen ist die bewährte Methode, um Lebensmittel länger haltbar zu machen. Gerade in der Sommerzeit, wenn die heimischen Beeren, Früchte und Gemüse, oft sogar im eigenen Garten, im Überfluss vorhanden sind, kann mit wenigen Hilfsmitteln ein Vorrat für die kommenden Monate angelegt werden. So muss man auch im Herbst und Winter nicht auf sommerliche Genüsse verzichten. Neben dem Einmachen gibt es noch weitere einfache Möglichkeiten, die Haltbarkeit von Obst und Gemüse zu verlängern.

Entdecken Sie unsere Rezepte, Buchtipps, Produkte, um Ende Sommer mit einem gut gefüllten Vorrat an Chutneys, Dörrobst, Konfitüren und eingekochten Saucen in die kühlen Monate des Jahres zu starten.

Dörren

Dörren ist in! Das Trocknen macht Lebensmittel auf natürliche Weise für mehrere Monate haltbar. Das Resultat: gesunde und schmackhafte Snacks und Zutaten, die im Vergleich zu gekauften Produkten überaus preiswert sind und wertvolle Vitamine und natürliche Inhaltsstoffe enthalten. So können Beeren ideal für Müesli, Gemüse für Apéros und Kräuter für Tees gedörrt werden. Im Gegensatz zu runden Modellen kann der rechteckige Dörrautomat platzsparend versorgt werden. Die mitgelieferte Dörrtabelle liefert nützliche Informationen zu Vorbereitung, Menge, Temperatur und Dörrzeit.

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Einmachen, so geht's

In diesem Video werden alle Fragen zum Thema Einmachen beantwortet! Sibylle zeigt, wie Einmachgläser sterilisiert werden sollten, wie man Aprikosen einlegen kann und vieles mehr.

 

Übrigens: Haben Sie sich schon mal gefragt, woher der Tipp kommt, das Glas mit den eingemachten Lebensmitteln für 10 Minuten auf den Kopf zu stellen?
Durch das Stürzen sollen mögliche Keime im oberen Bereich des Glases und am Deckel abgetötet werden. Keime können sich dann einnisten, wenn nicht schnell genug gearbeitet oder der Deckel nicht ausreichend erhitzt und sterilisiert wurde. Auch wenn dieser Trick bei einer sauberen Arbeitsweise und durch die hohe Menge an verwendetem Zucker eigentlich nicht nötig wäre, schaden tut dieser Tipp aus Grossmutters Küche sicher nicht.

Einmachen oder einkochen?

Die zwei Begriffe «einmachen» und «einkochen» werden oft synonym verwendet. Das ist allerdings nicht ganz korrekt. Bei beiden Methoden wird etwas haltbar gemacht. Beim Einmachen wird die Masse allerdings zuerst in der Pfanne gekocht, und danach heiss in ein Glas gefüllt und dieses sofort verschlossen. Durch den Temperaturunterschied entsteht ein Vakuum. Beim Einkochen wird das gewünschte Lebensmittel mit dem Glas bei einer bestimmten Temperatur über eine bestimmte Zeit, abhängig vom Lebensmittel, erhitzt und so haltbar gemacht.

Gemüse einmachen

Sommerzeit ist Erntezeit! Nicht nur engemachte Früchte waren schon zu Zeiten unserer Grosseltern eine äusserst praktische Möglichkeit, den Sommer kulinarisch zu verlängern, auch Gemüse kann man wunderbar haltbar machen.

Tipp: Einlegen in Essig. Diese Methode des haltbar machens ist so einfach wie beliebt. Der hohe Säuregehalt des Essigs verhindert, dass Mikroorganismen wachsen können. Sauer eingelegtes Gemüse ist im Kühlschrank ein bis zwei Wochen haltbar. Die Haltbarkeit verlängert sich deutlich, wenn zusätzlich Salz oder Zucker hinzugefügt und das Gemüse erhitzt und eingekocht wird. Zum Einlegen in Essig eignen sich insbesondere Gemüsearten wie Gurken, Peperoni, Kürbis, Zucchini, grüne Bohnen und Randen.

Einfrieren

Wer keine Zeit und Lust hat, seinen Sommervorrat zu Konfitüre, Dörrobst oder Sirup zu verarbeiten, der kann durch das Einfrieren die Haltbarkeit von Obst und Gemüse verlängern.

In der Regel geht man bvon einer Haltbarkeit von 6 bis 12 Monaten aus. Gekochte Speisen sollten dagegen nur maximal 3 Monate tiefgefroren werden. Durch die Methode des Vakuumieren kann die Haltbarkeit nochmals um ein vielfaches verlängert werden.

Damit es in der Tiefkühltruhe zu keiner Verwechslung kommt, hilft eine Beschriftung mit Namen und Datum des Einfrierens.