Wochenplan: Klimafreundlich kochen im Frühling
Frische Zutaten, leichte Gerichte und wenig Food Waste: Dieser Frühlings-Wochenmenüplan bringt Abwechslung auf deinen Teller.
Wina
Ernährungsberaterin
Im Frühling hat die Lust auf frische Küche Hochsaison. Dieser Wochenplan zeigt dir, wie du klimafreundlich kochst – mit saisonalen Zutaten, wenig Food Waste und cleverer Planung.
Alle Gerichte sind einfach, flexibel kombinierbar und alltagstauglich. Du kannst sie nach Lust, Vorrat und Wetter anpassen – nachhaltig heisst: mitdenken, nicht komplizieren.
Kohlrabi-Piadine
🌱 Nachhaltig: Die Avocado kannst du durch Erbsli- oder Randenhummus ersetzen, griechisches Joghurt durch Sojajoghurt. Die restlichen Piadine lassen sich bis zu 2 Monate tiefkühlen.
👫 Für zwei: Kaufe gleich 1 kg Rüebli ein, diese kannst du dann gut für die Suppe am Dienstag und die Rösti am Mittwoch verwenden.
Kräuter-Kartoffelstock mit Ei
🌱 Nachhaltig: Blattsalat passt da gut dazu. Verwende auch Kräuter wie Salbei, die du jetzt schon im Garten findest.
👫 Für zwei: Mach aus dem restlichen Kartoffelstock Tätschli: Mische 2 EL Mehl darunter und backe sie in der Bratpfanne mit etwas Öl beidseitig ca. 4 Min. Die Tätschli lassen sich ungebacken tiefkühlen oder ersetzen die am Spinattätschli am Samstag.
Kokos-Rüeblisuppe
🌱 Nachhaltig: Verwende Brotresten für Croutons oder streue restliche Nüsse darüber.
👫 Für zwei: Koche gleich die ganze Portion und friere zwei Portionen ein – ideal für schnelle Lunches oder ein spontanes Znacht. Die Rüebli dafür hast du schon am Montag eingekauft.
Penne an cremiger Spinatsauce
🌱 Nachhaltig: Verwende eifreie Teigwaren und statt Pinienkernen einheimische Baumnüsse oder Haselnüsse.
👫 Für zwei: Bereite die ganze Menge zu. Die Sauce lässt sich gut aufwärmen und passt auch als Restenessen für den nächsten Tag – oder lässt sich tiefgefroren ca. 1 Monat aufbewahren.
Spargelsalat mit Gemüse-Falafel
🌱 Nachhaltig: Achte auf einheimische Spargeln oder solche, die per Schiff transportiert wurden. Wenn’s noch keine frischen gibt, nimm tiefgekühlte Bohnen.
👫 Für zwei: Die Falafel lassen sich gut einfrieren – so hast du beim nächsten Mal weniger Aufwand.
Rösti-Blech
🌱 Nachhaltig: Falls du keine Rüebli mehr hast, verwende Fenchel, Kohlrabi oder Radiesli. Noch umweltbewusster bist du, wenn du auf den Käse verzichtest und dafür etwas Kräuter-Öl darüberträufelst.
👫 Für zwei: Wenn du die Rüebli vom Montag übrig hast, sind sie hier ideal.
Goldener Kokosreis
🌱 Nachhaltig: Verwende anstelle der Zwiebel eine Bundzwiebel, das gibt noch mehr Farbe ins Gericht Falls du restliches Gemüse von dieser Woche hast, dann schneide dieses fein und dämpfe es mit den Zwiebeln mit.
👫 Für zwei: Koche die ganze Menge und nimm am nächsten Tag eine Portion als Lunch mit.
Rhabarber-Brotauflauf
🌱 Nachhaltig: Ideal, um altes Brot oder Zopf vom Sonntag zu verwerten. Falls du keine Rhabarbern magst, eignen sich auch Lager-Apfel oder Birnen.
👫 Für zwei: Süsses am Abend ist nicht so deins? Wärme ein Gericht der letzten Tage auf – einmal kochen, zweimal geniessen.
Shakshuka
🌱 Nachhaltig: Statt Cherry-Tomaten aus der Dose kannst du auch gut Pelati nehmen, diese gut zerstossen. Lust zum Tunken? Nimm von den übrigen Piadina vom Montag.
👫 Für zwei: Koche ruhig die ganze Menge. Shakshuka lässt sich wunderbar wieder aufwärmen – ein Teller davon macht auch am nächsten Tag noch glücklich.
Kohlrabi an Miso-Sauce mit Bramata
🌱 Nachhaltig: Wenn du keinen grobkörnigen Bramata hast, verwende feinen Maisgriess – der kocht schneller und passt perfekt für die Spinat-Tätschli am Samstag. So brauchst du nur eine Packung.
👫 Für zwei: Reste der Polenta kannst du am nächsten Tag in Stücke schneiden und kurz in der Pfanne anbraten – knusprig, warm und fast wie Pommes.
Spinat-Tätschli
🌱 Nachhaltig: Der Maisgriess vom gestern ist hier dein perfekter Begleiter. Dazu passt ein frischer Rüebli- oder Rucolasalat.
👫 Für zwei: Tätschli einzeln gut verpackt einfrieren. Wenn es mal schnell gehen muss, einfach direkt in der Pfanne in wenig Öl beidseitig goldbraun braten.
Penne an Linsen-Bolognese
🌱 Nachhaltig: Du magst Stangensellerie nicht so? Probier es mal mit Fenchel!
👫 Für zwei: Wenn du noch Kartoffeln oder Gschwellti übrig hast, passt die Sauce auch wunderbar dazu. So nutzt du, was schon da ist.
Eier-Frittata
🌱 Nachhaltig: Der perfekte RESTEN-BRUNCH: Gemüseresten oder Gschwellti lassen sich so perfekt verwerten. Falls du doch mal wieder Gluscht nach Fleisch oder Fisch hast, kannst du hier wunderbar Speckwürfeli, Schinkenstreifen oder Feta-Resten verwenden.
👫 Für zwei: Halbiere die Menge oder geniesse die Frittata lauwarm mit einem knackigen Salat.
Spargel-Pizza
🌱 Nachhaltig: Wenn’s noch keine Schweizer Spargeln gibt, nimm fein abgeschälte Rüebli und Bundzwiebeln – das funktioniert wunderbar. Nach dem Backen mit etwas Olivenöl und frischem Rucola toppen.
👫 Für zwei: Teile den Teig in zwei Portionen – eine Pizza geniessen, eine einfrieren. So hast du gleich einen Teig ready fürs nächste Mal!
Overnight Oats mit Rhabarber
🌱 Nachhaltig: Bereite gleich mehrere Gläser vor. Wenn sie länger stehen, einfach mit etwas Sojajoghurt oder Pflanzendrink auffrischen.
Haferflocken-Pancakes
🌱 Nachhaltig: Hast du noch etwas vom Rhabarberkompott übrig? Gib ein bis zwei Löffel in den Teig – das sorgt für eine fruchtig-säuerliche Note.
Mit diesen Green Basics bist du immer startklar!
Gemüse & Früchte: Apfel, Birne, saisonales Obst, saisonale Salate, Kohlarten, Wurzelgemüse
Stärkehaltige Zutaten: Kartoffeln, Brot, Mehl, Polenta, Teigwaren
Proteinreiche Zutaten: Hülsenfrüchte, Tofu, Tempeh, Soja-Joghurt und Soja-Rahm, Fleisch-Alternativen
Restliche Zutaten: Margarine (palmölfrei), Rapsöl, Hafer-Drink, Soja-Drink, Kräuter & Gewürze