Eistee selber machen: erfrischend fein für die ganze Familie
Fertiger Eistee ist oft sehr süss. Wenn du ihn selber machst, bestimmst du, was hineinkommt: Tee, Früchte, Kräuter und nur so viel Zucker, wie für euch passt. So wird aus dem Sommerdrink eine feine Erfrischung für die ganze Familie.
Wina
Ernährungsberaterin
An heissen Tagen ist der Durst schnell gross. Die Kinder kommen vom Spielen zurück, das Picknick steht bereit oder auf dem Gartentisch fehlt noch etwas Kühles. Wasser ist immer eine gute Wahl. Aber manchmal darf es auch etwas mit mehr Geschmack sein.
Selbst gemachter Eistee ist dafür ideal: unkompliziert, wandelbar und weniger süss als viele gekaufte Varianten. Und das Beste: Du kannst ihn genau so zubereiten, wie er deiner Familie schmeckt.
Warum sich Eistee selber machen lohnt
Wasser ist und bleibt der beste Durstlöscher. Aber an heissen Tagen darf es auch mal etwas mit mehr Geschmack sein – besonders, wenn Kinder vom Spielen kommen oder Besuch am Gartentisch sitzt.
Selbst gemachter Eistee ist dafür praktisch: Du bestimmst, was hineinkommt. Milder Tee, Früchte, Kräuter und nur so viel Zucker, wie für euch passt. So wird Eistee nicht zum täglichen Wasser-Ersatz, sondern zu einer feinen Abwechslung.
Viele fertige Eistees sind eher süss. Wenn du ihn selber machst, kannst du die Süsse besser dosieren, koffeinfreie Tees wählen und den Geschmack mit Früchten, Minze oder Zitronensaft auffrischen.
Familienfreundliche Teesorten
Früchtetee ist fruchtig, unkompliziert und fein für Kinder. Besonders gut passt er mit Beeren, Apfel oder Zitrone.
Kräutertee erfrischt mit Minze, Zitronenmelisse oder Verveine. Ideal für heisse Tage.
Rooibos ist mild, koffeinfrei und leicht süsslich. Er passt gut zu Pfirsich oder Orange.
Eistee vorbereiten – und direkt schön servieren
Wenn du Eistee öfter selber machst, ist ein Krug mit Siebeinsatz praktisch: Tee, Früchte und Kräuter können darin ziehen und lassen sich vor dem Servieren einfach herausnehmen. So bereitest du gleich eine grössere Menge vor – für die Familie, Besuch oder das nächste Gartenfest.
6 Tipps für Eistee, der Kindern Spass macht
Eistee muss nicht sehr süss sein, damit er gut ankommt. Oft helfen schon Früchte, Kräuter, etwas Farbe und ein bisschen Mitmachen.
Reife Früchte verwenden: Beeren, Pfirsich, Apfelstücke oder Wassermelone geben Aroma und natürliche Süsse.
Mit Zitrone oder Limette auffrischen: Ein Spritzer Saft macht den Eistee lebendiger und sorgt für Frische im Glas.
Kräuter dazugeben: Minze, Zitronenmelisse oder Basilikum bringen Geschmack, ohne dass du stärker süssen musst.
Bunte Eiswürfel machen: Gefriere Beeren, Fruchtstücke oder Kräuter mit etwas Wasser in Eiswürfelformen ein. Das sieht schön aus und macht den Eistee gleich spannender.
Schöne Becher nutzen: Bunte Becher, Trinkhalme oder eine Karaffe auf dem Tisch machen oft mehr aus, als man denkt. Das Getränk wirkt dadurch besonderer – auch wenn es nur wenig gesüsst ist.
Süsse langsam reduzieren: Wenn deine Familie sehr süssen Eistee gewohnt ist, kannst du die Zuckermenge Schritt für Schritt senken. So gewöhnen sich alle leichter an einen milderen Geschmack.
Wie lange hält selbst gemachter Eistee?
Selbst gemachter Eistee schmeckt frisch am besten. Bewahre ihn im Kühlschrank auf und trinke ihn möglichst innerhalb von ein bis zwei Tagen.
Früchte und Kräuter solltest du nicht zu lange im Getränk lassen. Sie können mit der Zeit bitter werden oder den Geschmack verändern. Für unterwegs gilt: gut kühlen und nicht lange an der Wärme stehen lassen.