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MagazinDossiersVolle Kraft, trink Saft!

Volle Kraft, trink Saft!

Frucht- und Gemüsesäfte sind an heissen Sommertagen eine willkommene Abkühlung. Sie liefern Energie, ohne die Verdauung zu belasten. Zudem bilden sie die Basis für clevere Rezepte.

Saft gibt Kraft

So ein Saft gibt Kraft: sei es als Muntermacher am Morgen oder als Fitmacher an Hitzetagen.

Saft gibt Kraft

Süsse Himbeeren, saftige Tomaten, sonnengereift und pflückfrisch: Nie fällt es leichter als jetzt, die schweizweite Kampagne «5 am Tag» zu befolgen, sprich fünf Portionen Früchte und Gemüse täglich zu geniessen.

Zum Beispiel als Saft. Der sommerliche Gartensegen schmeckt roh unvergleichlich aromatisch und verleiht uns den ersehnten Kick. Selbst gepresste Säfte sind süffige Fitmacher an Hitzetagen. Sie nähren, ohne den Bauch zu belasten und uns dadurch ins Schwitzen zu bringen. Darüber hinaus helfen sie, den erhöhten Flüssigkeitsbedarf zu decken.

Auch Morgenmuffel wissen ein Glas Frucht- oder Gemüsesaft als Muntermacher zu schätzen. Obst- und gemüsescheue Kinder wiederum finden Gefallen an den leuchtenden Farben frisch gepresster Säfte.

Pikante Verheissung

Coole Sommerhits: Kalte Suppen kühlen und nähren zugleich.

Pikante Verheissung

Ketchup für die Grillparty vergessen? Alkoholfreie Drinks gefragt? Gemüsesäfte bilden die Basis zahlreicher cooler Rezepte, die an Gartenfesten heiss begehrt sind!

Kunterbunte Drinks erweisen sich nicht nur als gefällige Hingucker auf dem Buffet, sondern auch als charmante Begleiter feuriger Bissen. Unser Peperonidrink mit feiner Anisnote dämpft die innere Hitze nach dem Verzehr grillierter Leckerbissen. Da er keinen Alkohol enthält, kann sich Gross und Klein daran gütlich tun.

Ob als Vorspeise oder als Hitzekiller zwischendurch: Kalte Suppen sorgen nicht nur bei Vegetariern für Furore. Mit ihrem kühlenden und gleichzeitig nährenden Effekt qualifizieren sie sich als Sommerhits par excellence. Etwa die Sommer-Gazpacho von Betty Bossi.

Süsse Früchtchen

Saft lässt sich nicht nur in flüssiger Form geniessen, sondern z.B. auch als feine Granita zum Dessert.

Süsse Früchtchen

Mal abgesehen davon, dass Säfte nach persönlichem Gusto zubereitet werden können, halten die ausgepressten Früchtchen weitere Qualitäten parat. Sie lassen sich zu Spezialitäten verarbeiten wie
 

  • Coulis
  • Gelees
  • Granite
  • Saucen
  • Sorbets
  • Sirup


Rezept: Cranberry-Granita

Fruchtsäfte machen sich auch gut als Zierde von Desserts. Sie bringen Farbe und fruchtige Geschmacksnoten ins Spiel. Nicht jugendfrei, aber sündhaft gut ist auch unser Erdbeer-Likör, etwa zum Beträufeln von Vanilleglace. PS: Der Schnaps mundet auch pur!

Trendsaft aus Amerika

Tiefgekühltes Smoothie: Erdbeeren und Joghurt kombiniert ergeben eine eiskalte Köstlichkeit.

Trendsaft aus Amerika

Smoothies sind trendige Drinks aus Früchten oder Gemüse, die zuerst in Amerika Furore machten. Vor ein paar Jahren schwappte die Smoothie-Welle über den grossen Teich, um auch uns zu betören.

«Smooth» bedeutet fein, cremig, sanft. Smoothies sind denn auch dickflüssiger als reine Obst- und Gemüsesäfte. Sie haben eine samtige Textur, da sie nicht nur den Saft der Frucht, des Gemüses, sondern auch deren Fleisch enthalten. Dadurch erhöhen sich die Nährwerte und Ballaststoffe, was ihren Ruf als Wellnessdrink erklärt.

Die Basis von Smoothies bilden das Püree und der Saft frischer Früchte oder Gemüse. Als optimal hat sich ein Volumenverhältnis von 1:1 erwiesen. Saft und Püree mixen - fertig ist der Drink! Wer will, mischt Joghurt, Milch - auch Soja-, Mandel- oder Kokosmilch - ins Getränk. Dadurch verlieren säuerliche und/oder bittere Geschmacksnuancen an Intensität, und die Konsistenz wird sämig-cremig wie bei unserem Roten Bananen-Smoothie.

Im Tiefkühler werden Smoothies mit Sauermilchprodukten zu sommerlichen Köstlichkeiten wie Frozen Joghurt.

 

 

Wussten Sie...

Frisch gepflückt genossen, schmecken Früchte und Beeren unvergleichlich gut!

Wussten Sie...

...dass Frucht- und Gemüsesäfte, erntefrisch gepress, am besten munden. Das Aroma kommt voll zur Geltung, und auch die gesunden Inhaltsstoffe sind in ihrer ganzen Fülle zu geniessen. Lange Transportwege und Lagerungszeiten mindern den Vitamingehalt. Darum sind heimische, möglichst regionale Früchte und Gemüse vorzuziehen. Es lohnt sich, hin und wieder einen Blick auf den Saisonkalender zu werfen. Tipp: Reife Früchte und Gemüse möglichst ungeschält pressen. Viele Vitamine und Mineralstoffe befinden sich direkt unter der Schale. Schade, wenn nur der Kompost davon profitiert! Einzig bei Zitrusfrüchten, Melonen, Kiwis, Randen, Sellerie usw. muss die Schale entfernt werden. Desgleichen die Steine von Kirschen, Pfirsichen und Aprikosen sowie das Kerngehäuse von Äpfeln und Birnen. Vor dem Pressen, Früchte und Gemüse waschen und trocknen.

Keep cool!

Kräuter wie Dill verstärken den kühlenden Effekt dieses Gurkendrinks noch zusätzlich.

Keep cool!

Ob als reiner Saft oder Smoothie genossen: Früchte und Gemüse fördern die schlanke Silhouette. Die Energielieferanten sind kalorienarm und leicht verdaulich. Zudem enthalten sie fast alle Vitamine und zahlreiche Mineralstoffe, Spurenelemente, Fruchtzucker und natürliche Geschmacksstoffe. Kurzum: Früchte und Gemüse verleihen Schwung und fördern darüber hinaus die Konzentration.

Ein weiterer Vorteil von Obst und Gemüse ist der kühlende Effekt, wie ihn Kenner der chinesischen und indisch-ayurvedischen Heilkunde zu schätzen wissen. Sonnengereiftes, Wasserhaltiges und Säuerliches wirken bei hohen Temperaturen nachhaltiger als die eiskalte Dusche, die dem erhitzten Körper und Gemüt nur kurzfristig Linderung verschafft.

Um das innere Frischegefühl zu bewahren, sollten Säfte und Suppen nicht eisgekühlt konsumiert werden. Ebenso wird geraten, möglichst auf Zucker zu versichten. Wer es gerne gesüsst mag: Der Eigengeschmack von Früchten wird mit Honig oder Birnendicksaft verstärkt. Im Gegensatz zu Zucker binden die beiden die Fruchtsäure an sich, was den Säften eine smarte Süsse verleiht.

Im Sommer sollte auf wärmende Gewürze verzichtet werden, z.B. auf Pfeffer, Chili und Curry, die bekanntlich einheizen. Gut im Schuss und vor innerer Hitze gefeit, bleiben Sie mit Aromenspendern wie Pfefferminze, Melisse, Estragon, Dill, Portulak und Borretsch.

Text: Stephanie Riedi

13. Juni 2016

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