7 Dinge
Im Winter ist die Kälte ständiger Begleiter: beim Warten auf den Bus, auf dem Spielplatz, auf dem Weg zum Einkaufen und manchmal spürst du sie sogar noch, wenn du endlich zu Hause auf dem Sofa sitzt. Da helfen nicht nur dicke Socken und ein höher gedrehter Heizkörper. Wir zeigen dir wärmende Lebensmittel, Gerichte und clevere Helfer für kalte Tage.
Erica
Leiterin Redaktion und Gestaltung Betty Bossi Zeitung
Welche Lebensmittel wärmen von innen?
An kalten Tagen tun vor allem wärmende Speisen wie Suppen und Eintöpfe sowie heisse Getränke gut. Auch eiweissreiche Lebensmittel wie Fleisch oder Hülsenfrüchte wie Bohnen und Linsen spielen eine Rolle, denn bei ihrer Verdauung entsteht Wärme. Scharfe Gewürze wie Ingwer und Chili können zusätzlich für ein wärmendes Gefühl sorgen.
1. Eintöpfe und Schmorgerichte: warm und eiweissreich
Eintöpfe und Schmorgerichte sind im Winter fast unschlagbar. Sie sind warm, sättigend und liefern oft viel Eiweiss – etwa aus Fleisch, Bohnen oder Linsen. Und genau dieses Eiweiss heizt dem Körper bei der Verdauung besonders ein: Proteine können kaum gespeichert werden, sie müssen sofort verarbeitet werden. Dabei entsteht spürbar Wärme – ein kleiner Bonus, den dein Körper bei eiweissreichen Mahlzeiten mitliefert.
2. Suppen und Bouillons: wärmendes Essen für kalte Tage
Heisse Gemüsesuppen, Gerstensuppe oder eine kräftige Bouillon sind im Winter die unkomplizierteste Art, dich aufzuwärmen. Eine warme Suppe tut einfach gut: Sie liefert dir Flüssigkeit, eine Portion Gemüse und – je nach Rezept – auch Eiweiss. Suppen lassen sich ausserdem gut auf Vorrat kochen, sodass du sie nur noch aufwärmen musst, wenn du durchgefroren nach Hause kommst.
3. Ingwer, Chili und würzige Currys: Schärfe für Wärmegefühl
Wärmende Gewürze können mehr als nur Geschmack: Ein Ingwer-Shot, ein scharfes Curry oder etwas Chili im Gericht sorgen mit ihrer Schärfe dafür, dass dir schnell wärmer wird. Scharfstoffe wie Gingerole aus Ingwer und Capsaicin aus Chili aktivieren im Körper Rezeptoren, die auch auf Hitze reagieren. Dieser Effekt sorgt dafür, dass sich scharfes Essen «heiss» anfühlt. Aus Studien weiss man, dass solche Gewürze den Energieverbrauch leicht erhöhen und die Durchblutung anregen können.
4. Heisse Getränke: Wärme Schluck für Schluck
Heisser Tee oder eine Tasse Schokolade gehören im Winter dazu wie Schal und Handschuhe. Du hältst die Tasse in beiden Händen, nimmst einen Schluck – und merkst, wie die Wärme langsam im Bauch ankommt. Besonders gemütlich sind Getränke mit Wintergewürzen wie Zimt oder Sternanis. Sie duften nach Geborgenheit und sorgen dafür, dass dir nicht nur körperlich, sondern auch in der Seele wärmer wird.
5. Gratins & Aufläufe: heiss aus dem Ofen
Kartoffelgratin, Pasta-Auflauf, Lasagne oder ein Gemüsegratin mit etwas Käse gehören zu den gemütlichsten Wintergerichten überhaupt. Sie kommen heiss aus dem Ofen, sind schön sättigend und liefern je nach Rezept auch eine Portion Gemüse und Eiweiss. Viele
Gratins und Aufläufe lassen sich vorbereiten, im Kühlschrank aufbewahren und später einfach in den Ofen schieben – ideal, wenn du nach einem kalten Tag nach Hause kommst und nicht mehr lange in der Küche stehen möchtest.
6. Süsse Seelenwärmer: Genuss, der gut tut
Manchmal braucht es einfach etwas Süsses. Ein Stück Schokolade erhöht zwar nicht deine Körpertemperatur, aber es tut der Seele gut. Zucker, Fett und vertraute Aromen aktivieren im Gehirn das Belohnungssystem – wir fühlen uns für einen Moment entspannter und zufriedener. Ein süsser Seelenwärmer darf gerade im Winter bewusst Platz haben. Am schönsten ist er, wenn du ihn teilst: mit Gästen, der Familie oder einfach mit jemandem, der auch gerade eine Portion Wärme gebrauchen kann.
7. Wärme zum Anziehen: genau dort, wo du sie brauchst
Nicht nur Essen kann wärmen. Wenn du schnell kalte Füsse oder Schultern hast, helfen kleine Wärmehelfer aus dem Betty-Bossi-Shop: kuschelige Betty-Bossi-Socken für den Sofa-Abend, beheizbare Socken mit Akku für draussen, ein Fusswärmer für unter dem Tisch sowie Heizdecken-Poncho und Heizkissen für Rücken und Schultern. So bleibt die Wärme nicht nur im Bauch, sondern begleitet dich durch den ganzen Winteralltag.