Wochenplan: Klimafreundlich kochen im Winter
Wärmend, unkompliziert und alltagstauglich: Dieser Winter-Wochenplan zeigt dir, wie klimafreundlich kochen einfach gelingt. Mit saisonalen Zutaten, cleveren Resten und feinen Rezepten für Mittag, Abend und Frühstück.
Sofie
Digital Content Creator
Wenn es draussen kalt ist, darf es auf dem Teller richtig wohlig werden. Wintergemüse, Hülsenfrüchte und sättigende Getreidegerichte bringen Abwechslung in die Woche und lassen sich vielseitig kombinieren.
Viele Gerichte kannst du gut vorbereiten, mitnehmen oder am nächsten Tag nochmals geniessen. Und auch im Winter gilt: Bleib flexibel. Verwende, was du bereits zu Hause hast, plane Reste bewusst ein und tausche Zutaten passend zur Saison aus. So wird klimafreundliches Kochen ganz selbstverständlich Teil deines Alltags.
Tofu-Miso-Curry mit Süsskartoffeln
🌱 Nachhaltig: Verwende beim Gemüse, was gerade Saison hat oder noch im Kühlschrank liegt. Pak Choi lässt sich zum Beispiel durch Federkohl oder Wirz ersetzen.
👫 Für zwei: Bereite das ganze Curry zu. Die übrigen zwei Portionen kannst du am nächsten Tag als Lunch mitnehmen oder gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.
Rosenkohl-Spaghetti
🌱 Nachhaltig: Rosenkohl ist ein typisches Wintergemüse. Für das knusprige Topping kannst du trockenes Brot vom Vortag zu Paniermehl verarbeiten. So wird auch der letzte Brotrest verwertet.
👫 Für zwei: Röste die ganze Menge Rosenkohl, koche aber nur die Hälfte der Spaghetti. Den übrigen Rosenkohl kannst du am nächsten Tag als Beilage servieren oder für eine Gemüse-Bowl verwenden.
Rotkabissalat mit Tofu
🌱 Nachhaltig: Für die Croûtons eignet sich Brot vom Vortag perfekt. Bei den Nüssen kannst du verwenden, was du bereits zu Hause hast: Haselnüsse oder Mandeln passen beide.
👫 Für zwei: Bereite Salat und Tofu gleich für zwei Mahlzeiten zu. Die zweite Portion eignet sich gut als Lunch am nächsten Tag. Croûtons und Nüsse separat aufbewahren und erst kurz vor dem Essen darüberstreuen, so bleiben sie knusprig.
Kürbis-Dal
🌱 Nachhaltig: Verwende für das Dal den Kürbis, der von der Kürbis-Piccata übrig geblieben ist. So nutzt du das Gemüse gleich für zwei Gerichte und vermeidest Food Waste.
👫 Für zwei: Koche das ganze Dal und friere die übrigen zwei Portionen ein. So hast du an einem anderen Tag ohne zusätzlichen Kochaufwand ein feines, wärmendes Essen parat.
Winter Caesar Salad
🌱 Nachhaltig: Verwende für den Salat Wintergemüse, das du bereits zu Hause hast. Federkohl, Rotkabis oder Rüebli lassen sich so unkompliziert aufbrauchen.
👫 Für zwei: Bereite nur die Hälfte des Salats fertig zu. Die restlichen Zutaten kannst du separat im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag frisch mit dem Dressing mischen.
Pilzlasagne
🌱 Nachhaltig: Für die Lasagne kannst du verschiedene Pilzsorten kombinieren. Verwende auch einzelne Pilze oder bereits geöffnete Packungen, die noch im Kühlschrank liegen.
👫 Für zwei: Bereite die ganze Lasagne zu und friere die übrigen zwei Portionen einzeln ein. So hast du für einen anderen Tag bereits ein fertiges Essen parat.
Zitronen-Sellerie-Suppe
🌱 Nachhaltig: Knollensellerie ist ein typisches Wintergemüse und lässt sich gut lagern. Bleibt etwas davon übrig, kannst du ihn für Ofengemüse, einen Salat oder eine weitere Suppe verwenden.
👫 Für zwei: Bereite die ganze Suppe zu und friere die übrigen zwei Portionen ein. So hast du an einem anderen Tag schnell ein wärmendes Essen parat.
Randenrisotto mit Meerrettich
🌱 Nachhaltig: Randen sind ein typisches Wintergemüse und lassen sich gut lagern. Bleiben Randen übrig, kannst du sie für einen Salat, eine Suppe oder als Ofengemüse verwenden.
👫 Für zwei: Bereite nur die halbe Menge Risotto zu, denn frisch schmeckt er am besten. Falls doch etwas übrig bleibt, kannst du daraus am nächsten Tag knusprige Risottotätschli braten.
Gnocchi mit Federkohlsauce
🌱 Nachhaltig: Federkohl kommt hier gleich doppelt zum Einsatz: als cremige Sauce und als knusprige Chips. Bleibt etwas übrig, kannst du ihn fein geschnitten in Suppen, Salaten oder einem Curry weiterverwenden.
👫 Für zwei: Bereite die ganze Federkohlsauce zu, koche aber nur die Hälfte der Gnocchi. Die restliche Sauce kannst du im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag mit frisch gekochten Gnocchi servieren.
Winterwähe
🌱 Nachhaltig: Eine Wähe eignet sich prima, um übrig gebliebenes Wintergemüse zu verwerten. Rüebli, Lauch oder andere Gemüsereste kannst du klein schneiden und für den Belag verwenden.
👫 Für zwei: Backe die ganze Wähe. Die übrigen Stücke schmecken auch am nächsten Tag, kalt oder kurz im Ofen aufgewärmt. So hast du gleich einen feinen Lunch zum Mitnehmen.
Kürbis-Piccata mit Nüsslisalat
🌱 Nachhaltig: Kauf einen ganzen Kürbis und bewahre den Rest für ein weiteres Gericht auf. Kürbis lässt sich kühl und trocken gut lagern und vielseitig weiterverwenden.
👫 Für zwei: Bereite nur die halbe Menge Piccata zu. Den übrigen Kürbis kannst du in den nächsten Tagen für ein Curry, eine Suppe oder Ofengemüse verwenden.
Linsen-Kichererbsen-Curry
🌱 Nachhaltig: Linsen und Kichererbsen sind lange haltbar und lassen sich vielseitig einsetzen. Offene Resten kannst du für Salate, Suppen oder ein weiteres Curry verwenden.
👫 Für zwei: Koche das ganze Curry und friere die übrigen zwei Portionen ein. So hast du für einen anderen Tag bereits ein fertiges Essen parat.
Shakshuka
🌱 Nachhaltig: Shakshuka eignet sich gut, um Gemüsereste zu verwerten. Ergänze die Tomatensauce mit Rüebli, Federkohl oder anderem Wintergemüse, das noch im Kühlschrank liegt.
👫 Für zwei: Bereite die ganze Tomatensauce zu, gib aber nur in die Hälfte die Eier. Den Rest kannst du am nächsten Tag nochmals erhitzen und die Eier frisch darin stocken lassen. Dazu passt Brot vom Vortag.
Hörnligratin mit Lauch
🌱 Nachhaltig: Lauch ist ein typisches Wintergemüse. Verwende auch die dunkelgrünen, zarten Blattteile für den Gratin. So nutzt du möglichst viel vom Gemüse und vermeidest Food Waste.
👫 Für zwei: Bereite den ganzen Gratin zu. Die übrigen zwei Portionen kannst du am nächsten Tag im Ofen aufwärmen oder als Lunch mitnehmen.
Frühstück
Power-Müesli zum Mitnehmen
🌱 Nachhaltig: Beim Müesli kannst du Früchte und Nüsse flexibel austauschen. Verwende, was gerade Saison hat oder bereits offen ist. So werden kleine Vorräte unkompliziert aufgebraucht.
👫 Für zwei: Bereite gleich zwei Portionen vor und fülle sie separat ab. Die zweite Portion wartet im Kühlschrank auf den nächsten Morgen und ist damit auch schon bereit zum Mitnehmen.
Porridge (Haferbrei)
🌱 Nachhaltig: Verwende Früchte, die gerade Saison haben oder bereits zu Hause sind. Auch reife Äpfel oder Birnen mit kleinen Druckstellen schmecken fein im Porridge.
👫 Für zwei: Koche gleich die doppelte Menge Porridge. Den Rest kannst du zugedeckt im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Morgen mit etwas Milch oder Pflanzendrink wieder cremig erwärmen.
Mit diesen Green Basics bist du immer startklar!
Gemüse & Früchte: Apfel, Birne, saisonales Obst, saisonale Salate, Kohlarten, Wurzelgemüse
Stärkehaltige Zutaten: Kartoffeln, Brot, Mehl, Polenta, Teigwaren
Proteinreiche Zutaten: Hülsenfrüchte, Tofu, Tempeh, Soja-Joghurt und Soja-Rahm, Fleisch-Alternativen
Restliche Zutaten: Margarine (palmölfrei), Rapsöl, Hafer-Drink, Soja-Drink, Kräuter & Gewürze