Gefrierschrank organisieren leicht gemacht
Von Glasbehältern über stapelbare Gefrierformen bis zum Etikettendrucker: Mit praktischen Küchenhelfern bleibt dein Gefrierschrank schön übersichtlich. Entdecke unsere Lieblinge zum Beschriften, Portionieren und platzsparenden Einfrieren.
Sarah
Leiterin Kulinarik-Content
Unsere Lieblinge für einen ordentlichen Gefrierschrank:
Glasformen: Mehr Durchblick im Gefrierschrank
Silikon-Gefrierformen: Passend portionieren
Vakuumierer: Luftdicht und platzsparend einfrieren
Silikonbeutel: Flexible Helfer für kleine Vorräte
Etikettendrucker: Beschriften statt raten
Eiswürfelform mit Box: Kleine Mengen clever einfrieren
Glasformen: Mehr Durchblick im Gefrierschrank
TK-Gemüse und -Früchte in Karton oder Plastik, Brot, vorgekochte Mahlzeiten – im Gefrierschrank kann schnell Unordnung entstehen. Abhilfe schaffen da passende Behälter: Sie sehen ordentlich aus und helfen, den Platz im Gefrierschrank optimal zu nutzen. Vor allem eckige Modelle, die sich gut stapeln lassen.
Besonders praktisch sind durchsichtige Glasformen. Du erkennst den Inhalt auf einen Blick und siehst sofort, wie viel noch vorhanden ist. Sie eignen sich besonders gut für vorbereitete Mahlzeiten, Aufläufe oder Essensreste. Viele Modelle sind zudem mikrowellen- und backofentauglich – so kannst du Speisen darin auftauen und danach direkt erwärmen. Das spart Zeit und reduziert den Abwasch.
Achte darauf, die Behälter nicht bis ganz an den Rand zu füllen. Flüssigkeiten dehnen sich beim Gefrieren aus und benötigen deshalb etwas zusätzlichen Platz.
Praktische Glasbehälter fürs Einfrieren
Silikon-Gefrierformen: Passend portionieren
Überlege dir vor dem Einfrieren, welche Menge du später auf einmal benötigst: Für zwei Teller Pasta reicht eine kleine Portion Tomatensauce, für die ganze Familie darf es etwas mehr sein. So kannst du nur so viel auftauen, wie du tatsächlich brauchst.
Besonders praktisch dafür: Silikon-Gefrierformen mit Markierungen zum Abmessen. Perfekt für Suppen, Saucen, Eintöpfe, Pürees oder Babynahrung. Möchtest du eine Portion verwenden, löst du sie einfach aus der Form. Dank des flexiblen Silikons lässt sich der gefrorene Inhalt leicht herausdrücken und direkt auftauen und weiterverarbeiten.
Unser Tipp: Für grössere Mengen, Essensreste oder ganze Mahlzeiten eignen sich faltbare Silikondosen besonders gut. Nach dem Gebrauch kannst du sie einfach zusammenfalten – das spart auch Platz im Küchenschrank.
Vakuumierer: Luftdicht und platzsparend einfrieren
Wie viel Platz dein Gefrierschrank bietet, hängt nicht nur von seiner Grösse ab, sondern auch davon, wie platzsparend du Lebensmittel verpackst. Grosse und unhandliche Verpackungen oder Beutel mit viel Luft nehmen oft mehr Platz ein als nötig.
Vakuumiere Lebensmittel deshalb wenn möglich vor dem Einfrieren. Das schützt sie besser vor Gefrierbrand und Eiskristallen und macht sie länger haltbar. Ausserdem lassen sich vakuumierte Beutel besonders gut stapeln oder gar hochkant einsortieren.
Frische rein, Luft raus!
Silikonbeutel: Flexible Helfer für kleine Vorräte
Nicht alles muss vakuumiert werden. Für kleine Mengen sind auch Gefrier- oder Silikonbeutel praktisch. Darin lassen sich zum Beispiel Beeren, Kräuter, geschnittenes Gemüse, Brotstücke oder einzelne Portionen besonders gut einfrieren.
Drücke vor dem Verschliessen möglichst viel Luft aus dem Beutel. Flüssige oder weiche Lebensmittel wie Suppen und Saucen kannst du flach verteilen. Beeren, Kräuter oder Brotstücke lässt du dagegen locker liegen, damit sie nicht zerdrückt werden.
Beschrifte die Beutel anschliessend mit dem Inhalt und dem Einfrierdatum (oder stelle es am Datumsrädchen ein). Nach dem Gefrieren kannst du sie platzsparend einräumen und beispielsweise nach Lebensmittelkategorien sortieren. So findest du schneller, was du suchst, ohne mehrere Beutel herausnehmen zu müssen.
Ein zusätzlicher Vorteil: Flache Portionen tauen meist schneller auf als grosse Blöcke. Das spart Zeit, wenn es im Alltag mal schnell gehen muss.
Etikettendrucker: Beschriften statt raten
Wer kennt es nicht? Irgendwann sehen eingefrorene Bolognese, Tomatensauce und Chili fast identisch aus. Fehlt die Beschriftung, wird schnell geraten – oder der Behälter bleibt sicherheitshalber im Tiefkühler. Das sorgt nicht nur für Unordnung, sondern führt oft auch zu unnötigem Food Waste.
Beschrifte vorgekochte Mahlzeiten deshalb direkt nach dem Einfrieren mit dem Inhalt und dem Einfrierdatum. Egal ob Gefrierbeutel, Behälter oder Glasform: Sind alle Vorräte gleich beschriftet, wirkt der Tiefkühlschrank sofort übersichtlicher und ordentlicher. Gleichzeitig sparst du dir langes Suchen und musst Verpackungen nicht mehr öffnen, um den Inhalt zu kontrollieren.
Eiswürfelform mit Box: Kleine Mengen clever einfrieren
Eiswürfel sind klein und nehmen nicht viel Platz ein, sorgen im Gefrierschrank aber schnell für Unordnung. Offene Formen kippen leicht, nehmen Gerüche aus dem Gefrierschrank auf oder lassen lose Eiswürfel im Fach herumfliegen.
Praktischer ist eine Eiswürfelform mit Deckel – und am besten auch Aufbewahrungsbox. Der Deckel verhindert, dass beim Einfrieren Wasser ausläuft oder Gerüche an die Eiswürfel gelangen. Die fertigen Würfel kannst du anschliessend gesammelt in der Box aufbewahren. So ist die Form wieder frei und du hast jederzeit genügend Eis griffbereit.
Unser Tipp: Beeren oder Kräuter mit einfrieren – das verwandelt Wasser in ein erfrischendes Sommergetränk und sieht erst noch gut aus.
Und: Eiswürfelformen eignen sich nicht nur für Wasser. Auch kleine Mengen Kokosmilch, Bouillon, Sauce oder sogar (Koch-)Wein lassen sich darin portionsweise einfrieren und später nach Bedarf verwenden.