Wochenplan: Klimafreundlich kochen im Sommer
Frisch, leicht und alltagstauglich: Dieser Sommer-Wochenplan zeigt dir, wie klimafreundlich kochen einfach gelingt. Mit saisonalen Zutaten, cleveren Resten und feinen Rezepten für Mittag, Abend und Frühstück.
Wina
Ernährungsberaterin
Wenn die Tage länger werden, darf auch das Kochen einfacher sein. Vieles geht jetzt schnell, manches sogar ganz ohne Herd. Frisches Gemüse, reife Tomaten und aromatische Kräuter bringen von selbst Geschmack auf den Teller.
Viele Gerichte lassen sich gut vorbereiten, mitnehmen oder am nächsten Tag nochmals geniessen. Und du kannst alles flexibel anpassen: Tausche Zutaten aus, verwende, was gerade reif ist, und kombiniere nach Lust und Vorrat. Nachhaltig kochen im Sommer heisst vor allem eines: einfach machen.
Tomatensuppe
🌱 Nachhaltig: Verwende reife, saisonale Tomaten – auch überreife, schrumpelige eignen sich perfekt für Suppe. Werfe sie nicht weg.
👫 Für zwei: Koche gleich etwas mehr Suppe und stelle einen Teil beiseite. Diese kannst du später als Basis für den Risotto mit Ofentomaten am Freitag verwenden.
Spaghetti mit Zucchini
🌱 Nachhaltig: Verwende einheimische gehackte Baumnusskerne anstelle von Pinienkernen.
👫 Für zwei: Mach nur das halbe Rezept, koche aber ein ganzes Pack Risoni anstelle der Spaghetti. Verwende die Hälfte der Risoni für deinen Bohnen-Reis-Salat morgen. So ersparst du dir das Reiskochen und hast keine Teigwaren übrig.
Bohnen-Reissalat
🌱 Nachhaltig: Bohnen sind eine ideale pflanzliche Eiweissquelle. Verwende diejenigen, die du zur Hand hast– frisch, tiefgekühlt oder einheimische Dörrbohnen.
👫 Für zwei: Halbiere das Rezept, verwende aber die gleiche Menge Bohnen. Den Rest kannst du im Kühlschrank aufbewahren und am Freitag für den asiatischen Bohnensalat weiterverwenden.
Fochizza Mediteran
🌱 Nachhaltig: Belege die Fochizza mit Sommergemüse, das gerade reif ist oder weg muss. Aubergine, Zucchini, Peperoni oder Tomaten passen perfekt. Auch leicht schrumpeliges Gemüse wird beim Backen wieder herrlich aromatisch.
👫 Für zwei: Die Fochizza schmeckt auch kalt sehr fein. Mach das ganze Rezept und nimm die Hälfte in den nächsten zwei Tagen als Lunch mit. Fochizza gut auskühlen, zugedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
Beeren-Overnight-Müesli
🌱 Nachhaltig: Willst du noch nachhaltiger sein, nimm Hafer- oder Erbsendrink anstelle von Milch. Den Kefir kannst du mit einem Becher Sojajoghurt von 400 g ersetzen. So hast du keine Resten.
👫 Für zwei: Wenn du andere Lieblingsfrüchte hast, dann verwende diese anstatt der Beeren. Vielleicht hast du ja sogar welche im eigenen Garten.
Kartoffelsalat mit Burrata
🌱 Nachhaltig: Kauf nur eine Sorte Kartoffeln und dafür gleich ein Kilo, dann hast du keine Resten.
👫 Für zwei: Die Hälfte der Burrata kannst du im aufgefangenen Salzwasser zugedeckt im Kühlschrank gut aufbewahren. So kannst du diese am Samstagabend bei der Spitz-Peperoni-Tarte anstelle des Büffelmozzarellas verwenden.
Rice Mix One Pot
🌱 Nachhaltig: Nimm anstelle der Pfefferminze aus deinem Garten. Falls du keine hast, verwende gleich das ganze Päckli Pfefferminze. Mein persönlicher Tipp: Mach dir einen feinen Eistee.
👫 Für zwei: Halbiere das Rezept, koche jedoch bewusst die ganze Menge Reismix. Die Hälfte davon im Kühlschrank aufbewahren. So kannst du diese am Samstag anstelle des Couscous verwenden.
Ofen-Antipasti im Pitabrot
🌱 Nachhaltig: Kennst du das Ünique-Gemüse schon? Die üblichen Normvorgaben spielen bei Ünique keine Rolle, Früchte und Gemüse sind wie von Natur aus gewachsen und werden mit Schönheitsfehlern angeboten. Diese findest du in grösseren Coop Verkaufsläden und verwende diese, wenn möglich.
👫 Für zwei: Mach das halbe Rezept. Die restlichen Pita-Brote passen perfekt zum Halloumi mit Gurken-Salsa am Samstag.
Asiatischer Bohnensalat
🌱 Nachhaltig: Verwende statt Edamame und Sojabohnen 250 g Gartenerbsen – ob frisch oder tiefgekühlt.
👫 Für zwei: Denk daran, du hast noch deine Bohnen vom Dienstag im Kühlschrank. Verwende diese, ohne nochmals zu kochen.
Risotto mit Ofentomaten
🌱 Nachhaltig: Ob frisch, etwas älter, gross oder klein – du kannst bei diesem Gericht alle Arten von Tomaten verwenden. Nutze diese Gelegenheit für allfällige Resten.
👫 Für zwei: Hast du noch Tomatensuppe vom Montag übrig, kannst du sie als Wasser-Ersatz fürs Risotto verwenden – das gibt zusätzlich Geschmack und verhindert Food Waste.
Ratatouille-Couscous
🌱 Nachhaltig: Verwende Gemüse, das gerade da ist – Zucchini, Auberginen oder Peperoni lassen sich flexibel austauschen.
👫 Für zwei: Den übrig gebliebenen Reismix vom Donnerstag kannst du nun anstelle des Couscous verwenden.
Halloumi mit Gurken-Salsa
🌱 Nachhaltig: Probiere anstelle des Halloumis eine pflanzliche Alternative. Achte darauf, dass diese aus nachhaltiger Produktion stammt und möglichst regionale Zutaten enthält.
👫 Für zwei: Mach die Hälfte des Rezeptes und nimm nur eine Packung Halloumi (200 g). Ergänze das Gericht dafür mit dem restlichen Pita-Brot vom Donnerstag.
Kräuter-Pancakes mit Frischkäse
🌱 Nachhaltig: Die übrige Buttermilch kannst du problemlos in den nächsten Tagen unter dein zMorge-Müesli mischen.
👫 Für zwei: Wusstest du, dass du Frischkäse tiefkühlen kannst? Wickle den restlichen Frischkäse satt in eine Frischhaltefolie ein. Haltbarkeit: ca. 2 Monate.
Spitz-Peperoni-Tarte
🌱 Nachhaltig: Verwende anstelle des Büffelmozzarellas solchen aus Kuhmilch oder Hüttenkäse. Noch besser: Versuche mal eine vegane Alternative.
👫 Für zwei: Mach die Hälfte vom Rezept und verwende einen rund ausgewallten Blätterteig (270 g).
Veganer Porridge mit Aprikosenkompott
🌱 Nachhaltig: Sobald die Aprikosen nicht mehr Saison haben, kannst du sie mit Kirschen oder frischen Beeren ersetzen. Mische fröhlich zusammen, was du noch vorrätig hast.
Erdbeer-Quark-Müesli
🌱 Nachhaltig: Nimm statt Sojaflocken Haferflocken, die sind meist regionaler und du musst nicht extra Sojaflocken kaufen, falls du keine zu Hause hast. Auch hier kannst du die Beeren nach Lust und Laune mit saisonalen Früchten ersetzten.
Mit diesen Green Basics bist du immer startklar!
Gemüse & Früchte: Apfel, Birne, saisonales Obst, saisonale Salate, Kohlarten, Wurzelgemüse
Stärkehaltige Zutaten: Kartoffeln, Brot, Mehl, Polenta, Teigwaren
Proteinreiche Zutaten: Hülsenfrüchte, Tofu, Tempeh, Soja-Joghurt und Soja-Rahm, Fleisch-Alternativen
Restliche Zutaten: Margarine (palmölfrei), Rapsöl, Hafer-Drink, Soja-Drink, Kräuter & Gewürze