Wochenplan: Klimafreundlich kochen im Herbst
Regional, saisonal und überraschend vielseitig: Dieser herbstliche Wochenplan zeigt, wie klimafreundliches Kochen im Alltag gelingt. Mit Kürbis, Wirz, Pilzen und Co. bringst du genussvoll Abwechslung auf den Teller und vermeidest ganz nebenbei Food Waste.
Wina
Ernährungsberaterin
Blumenkohlsalat mit Feta
🌱 Nachhaltig: Verwende tiefgekühlten Blumenkohl, wenn du keinen frischen zur Hand hast. Er ist bereits gerüstet, lange haltbar und hilft, Food Waste zu vermeiden. Der Salat lässt sich ausserdem gut vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag fast noch besser.
👫 Für zwei: Wenn du nur das halbe Rezept machst, kannst du die übrige Hälfte des Peterlis über den Pastamuschel-Gratin heute Abend streuen.
Pastamuschel-Gratin mit Pilzen
🌱 Nachhaltig: Pilze bringen viel Umami ins Gericht und machen den Gratin auch ohne Fleisch schön würzig. Noch klimafreundlicher wirds, wenn du Schweizer Pilze verwendest und die Crème fraîche durch Sojacreme oder eine andere pflanzliche Alternative ersetzt.
👫 Für zwei: Mach die halbe Menge oder backe den ganzen Gratin und freue dich am nächsten Tag über einen fixfertigen Lunch. Zugedeckt hält er sich gut 1–2 Tage im Kühlschrank.
Maissuppe
🌱 Nachhaltig: Verwende Mais aus dem Glas, aus der Dose oder tiefgekühlt – je nachdem, was du gerade vorrätig hast. Statt Milch passt auch Haferdrink oder eine pflanzliche Cuisine gut dazu.
👫 Für zwei: Koche ruhig die ganze Menge. Zugedeckt hält sich die Suppe 2–3 Tage im Kühlschrank und lässt sich auch gut als kleines Znacht oder Lunch nochmals aufwärmen.
Ofenkürbis mit Bohnen und Feta
🌱 Nachhaltig: Verwende statt Feta ca. 380 g geräuchertern Tofu.
👫 Für zwei: Kürbis ist im Herbst ein echter Alleskönner. Kaufe am besten einen ganzen Butternuss-Kürbis und verwende ihn über mehrere Tage hinweg – so hast du gleich genug für die Kürbissuppe am Donnerstag und die Pasta am Freitag.
Pilzreis mit Gemüse
🌱 Nachhaltig: Verwende Gemüse, das du gerade im Vorrat hast. Tomaten, Rüebli, Peperoni oder tiefgekühlte Erbsli passen wunderbar. Oder magst du es etwas cremiger, kannst du einen Teil der Bouillon mit etwas Soja- oder Hafer-Cuisine ersetzten.
👫 Für zwei: Stelle 1½ Bundzwiebeln für den Abend beiseite und verwende sie in der Wirz-Spätzli-Pfanne anstelle der roten Zwiebeln. So brauchst du keine zusätzliche Zwiebel anzuschneiden.
Aloo Gobi
🌱 Nachhaltig: Du hast kein Ghee zu Hause? Kein Problem. Rapsöl oder Erdnussöl passen ebenfalls gut und sind alltagstaugliche Alternativen.
👫 Für zwei: Falls du nicht extra viele Gewürze kaufen möchtest, verwende einfach ein scharfes Curry Madras oder Delhi Curry. Das bringt Würze ins Gericht und spart Platz im Gewürzschrank.
Kürbissuppe mit Haferflocken-Brötchen
🌱 Nachhaltig: Ersetze den Vollrahm durch Soja- oder Hafer-Cuisine. Statt Bratbutter und Olivenöl kannst du Rapsöl verwenden – das ist eine gute, regionale Alternative für den Alltag.
👫 Für zwei: Die Hälfte der Suppe und die restlichen Brötchen lassen sich wunderbar tiefkühlen. So hast du später ein schnelles, gemütliches Essen bereit, wenns mal pressiert.
Wirz-Spätzli-Pfanne
🌱 Nachhaltig: Statt Bratbutter kannst du Rapsöl verwenden. Das ist regional erhältlich und passt geschmacklich gut zu Wirz und Spätzli. Für etwas Abwechslung funktioniert auch Erdnussöl.
👫 Für zwei: Verwende nur einen Teil des Wirzes und bewahre den Rest im Kühlschrank auf. Er kommt am Freitag in der Käsewähe nochmals fein zum Einsatz.
Kürbis-Pasta
🌱 Nachhaltig: Statt Rahm gelingt die Sauce auch mit Soja- oder Hafer-Cuisine. Verwende dafür den Kürbis, den du vom Dienstag noch übrig hast – auch verschiedene Kürbissorten lassen sich problemlos mischen.
👫 Für zwei: Mach nur die halbe Menge Pasta, verwende aber grosszügig Kürbisreste. So wird die Sauce schön aromatisch und der angeschnittene Kürbis ist sinnvoll aufgebraucht.
Käsewähe mit Wirz
🌱 Nachhaltig: Auch hier kannst du den Rahm durch Soja- oder Hafer-Cuisine ersetzen. Und falls noch Wirz vom Donnerstag übrig ist: perfekt, genau dafür ist diese Wähe da.
👫 Für zwei: Wenn du keinen ganzen Wähenboden verwenden möchtest, mische den Wirz einfach mit dem Guss und backe alles in einer kleinen Gratinform. So hast du ein unkompliziertes Znacht für zwei – ganz ohne Teigresten.
Omeletten-Sandwiches
🌱 Nachhaltig: Du hast noch restliches Gemüse oder Salat, wie z. B. Rucola? Dann fülle dein Sandwich damit.
🌱 Nachhaltig: Brot vom Vortag eignet sich wunderbar zum Rösten. So kannst du dein altes Brot verwerten. Probiere anstelle des Käses auch mal eine pflanzliche Alternative – die meisten schmelzen auch herrlich.
Polenta Caprese
🌱 Nachhaltig: Verwende nur 150 g Mozzarella oder ersetze einen Teil davon durch Hüttenkäse. Noch besser: Schau, ob du eine regionale oder pflanzliche Alternative findest, die dir schmeckt.
👫 Für zwei: Mach die halbe Menge Polenta. Falls etwas übrig bleibt, streiche sie flach aus, stelle sie kalt und brate sie am nächsten Tag in Stücken knusprig an.
Zwetschgenwähe mit Zimt
🌱 Nachhaltig: Du kannst auch andere Saisonfrüchte wie Äpfel, Birnen oder Feigen verwenden. Dem Rahm kannst du 1:1 mit Soja- oder Hafer-Cuisine ersetzten.
👫 Für zwei: Der Rest der Zwetschgenwähe eignet sich super für den Lunch am nächsten Tag – so startest du gleich fein in die neue Woche. Oder du bringst deinem Nachbar:in ein Stück vorbei.
Linsenburger
🌱 Nachhaltig: Linsen sind eine feine pflanzliche Eiweissquelle und lange haltbar. Verwende die Linsensorte, die du zu Hause hast – schwarze, braune oder grüne Linsen funktionieren auch. Passe die Kochzeit entsprechend dem Hinweis auf der Verpackung an.
👫 Für zwei: Übrig gebliebene, gebratene Tätschli kannst du am nächsten Tag als Pita-Brot-Füllung verwenden. Bewahre die ausgekühlten Tätschli zugedeckt im Kühlschrank auf. Restliche Burger-Buns kannst du gut ca. 2 Monate tiefkühlen.
Feigen-Porridge
🌱 Nachhaltig: Wusstest du, dass es auch Chiasamen aus der Schweiz gibt? Verwende diese oder greife auf einheimische Leinsamen zurück.
👫 Für zwei: Koche die doppelte Menge Porridge-Basis und wärme den Rest am nächsten Morgen mit etwas Milch oder Haferdrink nochmals auf. So steht das Frühstück fast von selbst auf dem Tisch.
Marroni-Quark mit Apfel
🌱 Nachhaltig: Verwende Äpfel aus der Region – auch solche mit kleinen Druckstellen eignen sich gut, wenn du sie rüstest und klein schneidest.
👫 Für zwei: Falls Marronipüree übrig bleibt, kannst du es portionenweise tiefkühlen oder in den nächsten Tagen ins Müesli, Porridge oder Joghurt rühren. So hast du gleich wieder ein schnelles nahrungsfaserreiches Herbst-Zmorge.
Mit diesen Green Basics bist du immer startklar!
Gemüse & Früchte: Apfel, Birne, saisonales Obst, saisonale Salate, Kohlarten, Wurzelgemüse
Stärkehaltige Zutaten: Kartoffeln, Brot, Mehl, Polenta, Teigwaren
Proteinreiche Zutaten: Hülsenfrüchte, Tofu, Tempeh, Soja-Joghurt und Soja-Rahm, Fleisch-Alternativen
Restliche Zutaten: Margarine (palmölfrei), Rapsöl, Hafer-Drink, Soja-Drink, Kräuter & Gewürze