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MagazinDossiersFrühlingsputz mit Lust statt Frust!

Frühlingsputz mit Lust statt Frust!

Alle Jahre wieder? In vielen von uns steckt der Instinkt, mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen unsere vier Wände herauszuputzen. Eine Arbeit, die allerdings bei den wenigsten auf Begeisterung stösst. Wir geben Ihnen Tipps und Tricks, wie Reinigen so richtig Spass machen kann! Unsere cleveren Putzhelfer und unsere schnellen und einfachen Rezepte unterstützen Sie dabei. So wird künftig mit Lust statt Frust geputzt.

Ran an den Dreck

Der Frühlingsputz soll Spass machen und keine mühsame Pflicht sein.

Ran an den Dreck

Die meisten von uns kennen dieses Gefühl, das einem deutlich sagt: «Jetzt alles rausputzen, wegräumen und neu machen.» Es gibt so etwas wie Lust zum Putzen, doch leider verhält es sich meistens so, dass unser Zuhause grösser ist als der Energieschub, der uns zum Putzen anhält. Doch Putzen kann auch Spass machen. Beachten Sie ein paar einfache Tricks, und arbeiten Sie mit dem dem richtigen Putzmaterial, dann geht es gleich viel leichter von der Hand.

Entrümpeln vor dem Putzen

Aufräumen und entrümpeln gehören zum Frühlingsputz dazu.

Entrümpeln vor dem Putzen

Ordnung ist eine Grundvoraussetzung, um überhaupt erst mit dem Frühlingsputz zu starten. Da gehört natürlich auch das Aussortieren überflüssiger oder kaputter Haushaltsgegenstände, abgelaufener Lebensmittel oder nicht mehr passender Kleidung dazu. Dabei kann es helfen, einen Freund oder eine Freundin zur Seite zu haben, die immer hinterfragt: «Brauchst du das auch wirklich?» Sie werden staunen, wie gut es tut, alten Ballast loszuwerden.

10 Tipps, damit das Putzen leichter fällt

Wenn Sie ein paar einfache Tricks befolgen, fällt das Putzen gleich viel leichter.

10 Tipps, damit das Putzen leichter fällt
  • Gut vorbereitet in den Putztag starten! Wichtig ist, dass Sie alles beisammen haben, was Sie brauchen. Falls der Vorrat an Putzmitteln knapp ist, besorgen Sie sich Nachschub, bevor Sie loslegen.
  • Mit Highheels und Kostüm putzt es sich nicht gut. Tragen Sie Kleidung und Schuhe, die bequem sind und auch schmutzig werden dürfen.
  • Machen Sie einen Putzplan. Starten Sie mit Küche und Bad, und arbeiten Sie sich jeweils von hinten nach vorne und von oben nach unten. Die Bodenreinigung folgt zum Schluss.
  • Nehmen Sie sich für den Frühlingsputz nicht zu viel vor, und setzen Sie sich realistische Ziele. Lieber nur ein Zimmer an einem Tag putzen, dafür aber richtig.
  • Bei der Verwendung von Putzmitteln gilt die goldene Regel: Weniger ist mehr! Halten Sie sich unbedingt an die Anweisungen auf den Etiketten Ihres Reinigungsmittels. Bei verschwenderischem Verbrauch können sich auf den gereinigten Oberflächen klebrige Filme bilden. Dadurch wird am Ende sogar zusätzlicher Schmutz angezogen. Der Sauberkeit, der Umwelt und dem Haushaltsbudget zuliebe also lieber sparsam dosieren.
  • Gönnen Sie sich etwas. Während das Reinigungsmittel auf stark verschmutzten Oberflächen einwirken muss oder die Böden trocknen, ist der perfekte Moment für eine kleine Kaffeepause.
  • Organisieren Sie sich Gute-Laune-Musik! Mit guter Musik im Ohr putzt es sich gleich viel einfacher. 

1 x 1 des sauberen Putzens

Wir verraten Ihnen Tipps und Tricks, wie Sie das Putzen und Haushalten zur rundum sauberen Sache machen können. Lassen Sie sich von den Ideen inspirieren, damit auch Ihr Zuhause zu einer ganzheitlich grünen Oase wird.

Hier gehts zum 1 x 1 des sauberen Putzens.

Dem Staub den Garaus machen

Der Akku-Besen «Comfort» kennt keine Gnade mit dem Staub.

Dem Staub den Garaus machen

Frisch geputzt ist frisch verstaubt. Was für ein Frust! Auch die talentierteste Putzfee oder der engagierteste Putzteufel kann nichts dagegen tun. Oder doch? Es gibt tatsächlich einige Tipps und Tricks, wie man den Staubanteil zumindest reduzieren und die Wohnung länger staubfrei halten kann:

 

  • Eine höhere Luftfeuchtigkeit im Raum sorgt dafür, dass der Staub besser gebunden und eine rasche Ausbreitung verhindert wird. Zu einem feuchteren Raumklima kommen Sie, indem Sie regelmässig lüften. Ideal ist ein kurzes Stosslüften mit weit aufgesperrten Fenstern. Das ist effizienter und auch klimafreundlicher als langes Lüften bei gekippten Fenstern. Besonders im Frühling und Sommer setzen sich zudem bei gekippten Fenstern vermehrt Pollen in den Innenräumen ab.
  • Deponieren Sie während der kalten Jahreszeit, wenn die Heizung läuft, einige Wasserschalen auf den Heizkörpern. Die Verdunstung des Wassers sorgt für mehr Feuchtigkeit in der Luft.
  • Vor dem Putzen Stühle und Möbel zur Seite rücken und idealerweise gleich die Unterseite reinigen. Denn auch dort sammelt sich gerne Staub an. Zuerst staubsaugen, erst danach abstauben. So wird der Staub effektvoller eingesammelt. Staubsaugen, kann Staub aufwirbeln, der sich dann auf den Möbeln und im ganzen Raum absetzt.
  • Haben Sie einen grünen Daumen? Falls ja, ist das doppelt wunderbar. Zimmerpflanzen sehen nicht nur hübsch aus, sie sind auch sehr gut fürs Raumklima. Pflanzen, die besonders effizient Schadstoffe und Staub filtern, sind beispielsweise Birkenfeige, Dieffenbachie, Efeugewächse, Farn, Orchidee, Schwertfarn oder Zyperngras.
  • Weg mit den Staubfängern! Entsorgen Sie unnötiges Gerümpel oder Dekoartikel, die Ihnen keine Freude mehr bereiten.


Tipp: Mit dem Akku-Besen «Comfort» erreichen Sie auch den Staub in den hintersten Ecken.

Gutes Essen für die gute Laune

Ein Zmittag im Backofen oder auf dem Grill ist schnell gemacht und schmeckt gut.

Gutes Essen für die gute Laune

Wer streng arbeitet, verbraucht viel Energie. Erfolgreiches Reinigen erfordert einerseits einen schnellen, kräftigen Imbiss als Energiespender für Zwischendurch und andererseits ein praktisches köstliches Gericht als Belohnung für die geleistete Arbeit.

Als kleiner Zwischenimbiss könnte beispielsweise ein Roter Bananen-Smoothie dienen: Er ist genau die richtige fruchtig frische Stärkung für die nächste Putzrunde. Für den grösseren Hunger zwischendurch oder danach eignen sich Ofengerichte. So bleibt der Herd (vorerst) sauber, und schmecken tut es trotzdem gut. Oder wieso nicht den Grill anschmeissen? Grillieren kennt schliesslich keine Jahreszeit. Wer spontan entscheiden möchte, dem könnten die Grillschalen «Mini» zusagen. Sie sind sowohl für den Grill als auch für den Backofen geeignet.

Rezept:

 

 


Text: Silvia Niederberger und Christine Buschor, 8. März 2016